Letztes Heimspiel des Jahres

Zuversicht trotz Verletzungspech: FCL ist heiss auf Duell gegen Basel

8. November 2022, 18:07 Uhr
Am Mittwoch empfängt der FC Luzern zu Hause den FC Basel. Es ist ein Nachholspiel der 3. Runde der Super League. Der FCL verpasste es am Samstag gegen Winterthur, die drei budgetierten Punkte zu holen. Das gilt es gegen den FCB besser zu machen. Die drei Punkte sollen am Mittwoch in Luzern bleiben.
Kann der FCL gegen Basel jubeln?
© KEYSTONE/Urs Flueeler
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Eigentlich hätte die Partie zwischen dem FCL und Basel bereits Ende Juli ausgetragen werden sollen. Weil am gleichen Tag jedoch die Bundesfeier beim KKL stattfand, hat die Luzerner Polizei keine Bewilligung für das Fussballspiel erteilt. So wird die Partie erst am Mittwochabend nachgeholt.

Wichtiges Spiel mit Blick auf Tabelle

FCL-Trainer Mario Frick kann das erste Saisonduell gegen Basel kaum erwarten: «Endlich können wir dieses Spiel nachholen. Dann haben wir zum ersten Mal gleich viele Partien wie die anderen Mannschaften ausgetragen und wir sehen, wo wir wirklich stehen.» Die Devise der Luzerner ist klar: «Ich erwarte, dass wir sie von Beginn an jagen und unter Druck setzen werden.»

Beim Heimspiel gegen Winterthur am vergangenen Wochenende sah dies noch anders aus. Der FCL kam schlecht ins Spiel und war nicht gleich energiegeladen wie in den Heimspielen davor. Durch viele Fehlpässe ermöglichte man dem Aufsteiger zudem immer wieder gefährliche Konter.

Einfacher gegen grosse Gegner

«Gegen grosse Gegner ist es viel einfacher. Der FC Basel eröffnet einem viele Möglichkeiten», sagt Frick. Das liege daran, weil grosse Teams wie der FCB gerne den Ball haben und das Spieldiktat übernehmen wollen. Das kann dann zu Fehlern in deren Abwehr führen. Diese Fehler gelte es auszunutzen.

«Dann werden wir richtig Spass haben», meint der FCL-Trainer optimistisch. Wichtig wird zudem sein, dass der FC Luzern konsequent verteidigt. Daneben sollen die frei werdenden Räume der eher offensiv eingestellten Basler gesucht und gezielt angespielt werden. «Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg wird sein, dass wir uns schnell aus dem starken Pressing der Basler lösen können.»

Fehlende Offensivpower und ein Rückkehrer

Verzichten muss Mario Frick am Mittwoch nicht nur auf den gesperrten Sofyan Chader, sondern auch auf die verletzten Pascal Schürpf und Dejan Sorgic. Letzterer war für zwei der letzten vier Luzerner Tore verantwortlich. Diese Absenzen seien schmerzhaft, meint Frick. Er sieht darin aber auch eine Chance für junge Spieler, die so ihre Chance bekommen werden.

Dejan Sorgic und Pascal Schürpf sind verletzt und können in diesem Jahr kein Pflichtspiel mehr für den FCL bestreiten.

© PilatusToday

Positiv für den FCL ist hingegen, dass Denis Simani nach seiner verbüssten Sperre zurück im Team ist. Simani ist ein Aggressivleader, der in schwierigen Situationen äusserst wichtig für die Mannschaft ist und die Defensive zu stabilisieren weiss. Dies wird gerade gegen die offensiv eingestellten Basler entscheidend sein.

Zwei Highlights zum Abschluss des Jahres

Der FC Basel kann die hohen Erwartungen in der Meisterschaft bisher nicht erfüllen. Rang 7 und lediglich ein Sieg aus den letzten sechs Spielen sprechen Bände. Die Mannschaft von Trainer Alex Frei steht unter enormem Druck.

Für die Luzerner gilt es die zuletzt positiven Ergebnisse zu bestätigen und mit den letzten beiden Highlight-Spielen gegen Basel und die Young Boys (am Sonntag im Wankdorf) das Fussballjahr 2022 erfolgreich abzuschliessen. Danach geht die Super League wegen der Fussball-WM vorzeitig in die Winterpause.

(efl)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 8. November 2022 18:06
aktualisiert: 8. November 2022 18:07