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Super League

GC beginnt seine Saison der Rehabilitation

25. Juli 2021, 04:05 Uhr
Seit dem Abstieg der Grasshoppers im Sommer 2019 sind dem Schweizer Fussball die gewohnten Derbys zwischen GC und dem FC Basel abgegangen. Von diesem Sonntag an gibt es sie wieder.
Konnte Cheftrainer Giorgio Contini aus seinen Hoppers bereits eine Einheit formen?
© Keystone/ALEXANDRA WEY

GCs Aufstiegsmannschaft der letzten Saison wäre eventuell zu wenig stark gewesen, um in der Super League problemlos wieder Fuss zu fassen. Deshalb wurde mit Geld aus Hongkong und dank dem Farmteam-Verhältnis mit den ebenfalls von der Fosun-Gruppe gesteuerten Wolverhampton Wanderers neues Spielermaterial - der Ausdruck trifft wohl zu - geholt.

Jetzt stellt sich die Frage, ob das schwer einzuschätzende Kader tatsächlich stärker ist. Und ob der neue Cheftrainer Giorgio Contini schon auf die erste Runde hin ein funktionierendes und harmonierendes Ensemble formen konnte. Die Testspiele gaben nicht viel Aufschluss, der Ernstkampf gegen den Titelanwärter Basel dürfte es tun.

Wenn das «neue» oder erneuerte GC am Sonntag vor 16.30 Uhr in den Letzigrund einläuft, beginnt für die Zürcher eine Saison der Rehabilitation. Als die Zürcher 2019 nach 70 Jahren wieder ins Unterhaus absteigen musste, war dies eine Schmach, erst recht nach den schwachen Leistungen jener Saison.

Die Super-League-Spiele vom Sonntag im Überblick:

Lugano - Zürich (2:2, 0:1, 0:1, 0:3). - Sonntag, 14.15 Uhr. - SR Horisberger. - Absenzen: Macek, Baldé und Muci (alle verletzt); Dzemaili, Tosin, Khelifi und Koide (alle verletzt). - Fraglich: Osigwe; . - Statistik: Letzte Saison gerieten die Zürcher auch deshalb zuletzt nicht in höchste Abstiegsgefahr, weil sie die beiden Spiele im Cornaredo - je 1:0 - gewonnen hatten. In der ganzen Meisterschaft überliessen sie den Luganesi nur gerade einen Punkt. Im frühen Spiel vom Sonntagnachmittag treffen zwei Mannschaften mit neuen Cheftrainern aufeinander.

Grasshoppers - Basel. - Sonntag, 16.30 Uhr. - SR Fähndrich. - Absenzen: Bonatini, Morandi, Nadjack und Santos (alle verletzt); Padula und Tushi (beide verletzt). - Fraglich: Kawabe; - . - Statistik: Die Zürcher wollen gegen den Titelaspiranten Basel auf keinen Fall dort weiterfahren, wo sie vor dem Abstieg in die Challenge League aufgehört hatten. In ihrer verheerenden Saison 2018/19 verloren die Zürcher die Heimspiele gegen die Basler 1:3 und 0:4. Das 0:4 fiel in die Zeit, als GC in den letzten 21 Runden der damaligen Saison keinen Match gewann. Schon vor dem Spiel vom späten Sonntagnachmittag ist es erfreulich festzustellen: Es gibt sie wieder, die Derbys GC - FCB.

Sion - Servette (2:0, 1:1, 1:2, 5:3). - Sonntag, 16.30 Uhr. - SR Piccolo. - Absenzen: Baltazar (gesperrt), Bamert, Doldur, Iapichino, Khasa und Wakatsuki (alle verletzt); Schalk, Fofana, Vouilloz (alle verletzt) und Pédat (krank). - Fraglich: - ; Sauthier. - Statistik: In den Rhone-«Hass»-Derbys war seit Servettes Wiederaufstieg im Sommer 2019 immer einiges los. Die Genfer waren in beiden Saisons deutlich besser klassiert als die Sittener, aber in den Duellen dominierte Sion mit 13:7 Punkten. Und in beiden Saisons gewannen die Sittener das vierte und letzte Duell in Genf, als sie in akuter Abstiegsgefahr waren.

Quelle: sda
veröffentlicht: 25. Juli 2021 04:05
aktualisiert: 25. Juli 2021 04:05