Super League

GC könnte wieder einmal drei Punkte brauchen

13. März 2022, 06:13 Uhr
Mit einer weitgehend geglückten Herbstrunde haben sich die Grasshoppers nach dem Wiederaufstieg recht gut in der Super League etabliert. Zuletzt jedoch ist die Reserve der Hoppers geschrumpft.
Luzerns neuer Cheftrainer Mario Frick sieht eine Möglichkeit, den Barrage-Platz bis zuletzt loszuwerden.
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Für die Mannschaft von Trainer Giorgio Contini offeriert der Match der 26. Runde vom Sonntag um 16.30 Uhr gerade deshalb eine fabelhafte Chance. Mit einem Sieg in Luzern würden die Hoppers als Drittletzte einen Abstand von elf Punkten zwischen sich und die Innerschweizer bringen. Das gegenteilige Szenario würde bedeuten, dass die Luzerner nach einer schwachen Herbstrunde plötzlich bis auf fünf Punkte an GC herankämen. Man darf also wieder einmal von einem Sechs-Punkte-Spiel reden. Im Herbst waren beide Spiele zwischen Luzern und GC 1:1 ausgegangen.

In letzter Zeit sind die Siege den Grasshoppers nicht mehr in den Schoss gefallen. Nach dem 4:0 in St. Gallen in der 16. Runde gewannen sie nur noch einmal: 2:0 beim abgeschlagenen Schlusslicht Lausanne-Sport. Daneben resultierten fünf Niederlagen - zuletzt drei in Serie - und drei Unentschieden. Die Formkurve der Luzerner ist deutlich besser: Sie verloren unter dem neuen Trainer Mario Frick in den letzten fünf Runden nur noch einmal.

Bei Luzern fehlen unter anderen die verletzten Offensivspieler Pascal Schürpf und Dejan Sorgic. Die Zürcher müssen einzig ohne den von der Coronavirus-Erkrankung noch nicht vollständig genesenen Youngster Petar Pusic verzichten.

Die beiden weiteren Super-League-Spiele vom Sonntag im Überblick:

Lausanne-Sport - Young Boys (bisherige Duelle der Saison: 1:6, 2:3). - Sonntag, 14.15 Uhr. - SR Staubli. - Absenzen: Turkes, Grippo, Kapo, Koné, Koyalipou und Alakouch (alle verletzt); Rieder, Amenda (beide gesperrt), Maceiras, Camara, Joël Monteiro, Sulejmani und Petignat (alle verletzt). - Statistik: Es würde ganz zu YBs missratenem Frühling passen, wenn Schlusslicht Lausanne-Sport ausgerechnet im Match gegen die Young Boys seine lange Niederlagenserie beenden würde. In den letzten neun Meisterschaftsspielen holten die Waadtländer keinen Punkt, sodass der Rückstand auf den Vorletzten, den FC Luzern, auf sieben Punkte angewachsen ist. Die Berner werden jedoch erstmals vom beförderten Assistenten Matteo Vanetta befehligt. Er erhält eine gute Chance, sich als verantwortlicher Trainer zu beweisen.

Basel - Servette (5:1, 2:2). - Sonntag, 16.30 Uhr. - SR Bieri. - Absenzen: Petretta und Essiam (beide verletzt); Fofana und Sawadogo (beide verletzt). - Fraglich: Lang; - . - Statistik: In den letzten 14 Runden – seit Ende Oktober 2021 – ist es dem FC Basel nie gelungen, zwei Partien in Folge für sich zu entscheiden. Wer nicht ein Minimum an Konstanz zustande bringt, muss sich nicht den Meistertitel zum Ziel setzen. Immerhin könnten gerade jetzt zwei Siege am Stück herausschauen. Unter Trainer Guillermo Abascal siegten sie Basler letzten Sonntag in Lugano erstmals. Aber die Servettiens kommen ihrerseits gestärkt in den St.-Jakob-Park. Sie siegten zuletzt sowohl daheim gegen die Young Boys als auch auswärts gegen die Grasshoppers.

Rangliste: 1. Zürich 26/59 (59:33). 2. Young Boys 25/44 (57:32). 3. Basel 25/44 (54:31). 4. Lugano 26/42 (34:34). 5. Servette 25/35 (40:44). 6. St. Gallen 26/34 (45:47). 7. Sion 26/30 (33:47). 8. Grasshoppers 25/27 (40:41). 9. Luzern 25/19 (27:47). 10. Lausanne-Sport 25/12 (20:53).

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. März 2022 06:13
aktualisiert: 13. März 2022 06:13
Anzeige