FCL gegen FC Thun

Schwieriger Cupstart für FC Luzern

11. September 2020, 18:11 Uhr
Am Sonntag spielt der FC Luzern gegen den FC Thun.
© Keystone / Peter Klaunzer
Am Sonntag treffen die Luzerner im Cup auswärts auf Absteiger Thun. Keine leichte Aufgabe für ein Team, das auf viele Stammspieler verzichten muss.

Vielfach sind Siege für Teams aus der Super League in den ersten Cup-Runden eine Selbstverständlichkeit. Wenn sie sich nicht per Freilos für die nächste Runde qualifizieren, so sollte es gegen die unterklassigen Gegner jeweils eine klare Angelegenheit sein. Der FC Luzern hingegen hat ein schweres Los gezogen. Der FC Thun ist zwar im Sommer aus der Super League abgestiegen, doch die Berner Oberländer haben eine eindrückliche Rückrunde gezeigt. Und dabei einen Punkt mehr gesammelt als der FC Luzern.

Gute Strukturen und offensiv stark

Auch FCL-Trainer Fabio Celestini weiss um die Gefährlichkeit des Gegners: «Der FC Thun hat eine gute Mentalität, hervorragende Strukturen und ist offensiv stark.» Nichtsdestotrotz zweifelt der Coach nicht an der Qualität seines eigenen Teams. Dieses setze sich zwar noch ähnlich wie in der abgelaufenen Saison zusammen, aber die Mentalität habe sich verbessert. Doch Celestini fehlt es an der Quantität. Wird Verteidiger Otar Kakabadse, der am Samstag zum Team zurückkehrt, dazugezählt, so stehen dem Trainer am Sonntag lediglich elf Spieler aus der ersten Mannschaft zur Verfügung. Damit dies nicht langfristig so bleibt, wünscht sich Fabio Celestini mindestens sechs weitere Spieler. «Zwei Verteidiger, zwei Mittelfeldspieler und zwei Stürmer», präsentiert Celestini seine Wunschliste.

Zeigen wer aus der Super League ist

Für Torhüter Marius Müller wäre alles andere als ein Sieg eine Enttäuschung. «Wir wissen, was uns erwartet, auch wenn Thun seit dem letzten Aufeinandertreffen einige Spieler verloren hat. Es muss sichtbar sein, dass wir der Superleaguist sind und Thun der Challengeleaguist», so der 27-Jährige. Einstellen müssen sich seine Vorderleute und er nicht nur auf Thun, sondern auch auf neue Regeln beim Jubeln. Der Schweizer Fussballverband verlangt, dass statt durch Umarmungen mit Fäusten und Füssen abgeklatscht wird. Obwohl er als Torhüter kaum zu den Regelbrechern gehören wird, meint Müller: «Ich bin gespannt auf die nächsten Wochen und ob die Teams diese Regel umsetzen werden.» (lma)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 12. September 2020 18:29
aktualisiert: 11. September 2020 18:11