Super League

Trotz Überzahl: FC Luzern verliert gegen Servette 0:2

9. Juli 2020, 05:46 Uhr
Auch die Überzahl hat dem FC Luzern nicht geholfen: Die Luzerner verlieren auswärts gegen Servette klar mit 0:2. Damit haben die Genfer drei Punkte mehr als der FCL und sind dem europäischen Platz ein Stück näher.

Wie bereits vor rund zwei Wochen in der Swissporarena hat Servette zur Pause verdient 2:0 geführt. Dieses Mal gelang dem FC Luzern der Ausgleich zum Unentschieden jedoch nicht. Ein schwaches Spiel.

Die Genfer haben in der ersten Halbzeit klar dominiert. Bereits in der vierten Minute gingen die Gastgeber in Führung: Alex Schalk traf zum 1:0. Der FCL brachte offensiv dagegen nur wenig auf die Reihe. So nützte Miroslav Stevanović in der 43. Minute seine Chance und traf zum 2:0.

Luzern bleibt trotz Überzahl weitgehend ungefährlich

Kurz vor der Pause wurde es turbulent in Genf. In der 45. Minute erhielt Marco Bürki die gelbe Karte, weil er Stevanović unnötig hart gegrätscht hatte. In der gleichen Minute gibt es zwei rote Karten für Servette. Torschütze Alex Schalk muss vom Platz, weil er Bürki zu Boden geschubst hatte. Ein Rudel bildete sich. Beteiligt war auch Servette-Trainer Alain Geiger. Der Schiedsrichter schickte ihn daraufhin auch auf die Tribüne.

Doch trotz Überzahl: Dem FC Luzern gelingt es nicht, so aufzudrehen wie in den vergangenen Wochen. Die Genfer zogen sich zurück und die Luzerner konnten ihre Abwehr bis zum Schluss nicht durchbrechen. Kurz vor dem Abpfiff gab es auch für den FCL noch eine rote Karte: Stefan Knežević hatte Kastriot Imeri mit offener Sohle am Knöchel getroffen.

Vier Spiele hat der FC Luzern diese Saison gegen Servette gespielt. Gewinnen konnten die Luzerner keines davon. Deshalb ist es wohl verdient, dass die Genfer einem europäischen Platz nun näher sind.

Resultate

Dienstag:
Neuchâtel Xamax - Zürich 1:1


Mittwoch:
YB - Thun 4:0
Servette - Luzern 2:0
Sion - Basel 1:0


Donnerstag:
Lugano - St. Gallen 20.30

Tabelle

1. YB 29/58

2. St. Gallen 28/57

3. Basel 29/49

4. Servette 29/44

5. Zürich 29/42

6. Luzern 29/41

7. Lugano 28/33 28:33

8. Sion 29/27

9. Thun 29/25

10. Xamax 29/23

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 8. Juli 2020 20:16
aktualisiert: 9. Juli 2020 05:46