FCB-Präsident Burgener

«Werde nicht mehr als Präsident antreten»

29. September 2020, 15:26 Uhr
Basels scheidender Präsident Bernhard Burgener sieht die aktuelle Entwicklung als Chance.
© KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
Im Rahmen der kommenden Generalversammlung beim FC Basel im November, wendet sich FCB-Präsi Bernhard Burgener an die Öffentlichkeit. Er erklärt, wieso er nicht mehr als Präsident antreten wird. Und warum dies nichts mit der Kritik an seiner Person zu tun hat.

Am 9. November wählt der FC Basel seinen Vorstand und Präsidenten. Der bisherige wird es sicher nicht mehr werden. Das erklärt FCB-Präsi Bernhard Burgener in einem internen Interview.

«Wir haben an der letzten GV bereits betont, dass die Konstellation des Vorstands für uns nicht sakrosankt ist und wir sehr offen für andere Vorschläge der Mitglieder sind. Dies ist nur ein logischer Schritt», so der Noch-Präsi. 

Fanbewegung hatte keinen Einfluss

Brisant: Letzte Woche hatte sich aus den Fanlagern des FC Basel eine offene Gegenbewegung gegen die momentane Clubführung formiert. Über 9'000 Unterstützer fanden sich in kürzester Zeit zum «Yystoo für e FCB». Ist der Rücktritt Burgeners eine Reaktion auf die Kritik? «Nein überhaupt nicht», erklärt dieser. Sein Rücktritt sei Teil eines Prozesses, welcher bereits an der letzten GV angestossen wurde. 

Burgener erklärt, er freue sich darauf, den neuen Vorstand zusammenzustellen und auf einen noch aktiveren und unabhängigeren FC Basel. 

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 29. September 2020 15:26
aktualisiert: 29. September 2020 15:26