FCB-Präsident

«Wir müssen die Unruhe in den Griff bekommen»

6. September 2020, 21:57 Uhr
FCB-Präsident nahm Stellung zu den Unruhen in seinem Verein. (Archivbild)
© KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
Die Schlagzeilen zum FC Basel haben sich in den vergangenen Wochen gehäuft. Im Sportpanorama nahm Präsident Bernhard Burgener Stellung zu den Unruhen neben dem Rasen.

Aus sportlicher Sicht zog Burgener ein positives Fazit: «Wir haben unsere Ziele erreicht.» Sie seien in drei Wettbewerben mit dabei gewesen und hätten dementsprechend ein hartes Programm gehabt. Trotzdem hätten sie um die Meisterschaft gekämpft und leider verloren.

Auffällig war, dass der FC Basel vor allem gegen Teams Mühe bekundete, die defensiv stark spielten. Da sei man mit dem neuen Trainer auf dem richtigen Weg, sagt Burgener im Sportpanorama.

Burgener kritisiert Mitarbeitende, die Internes ausplaudern

Auf die Frage zu den personellen Wechseln wich Burgener mehrfach aus und wies daraufhin, dass er keiner der beiden – gemeint sind Marco Streller und Alex Frei – entlassen habe, sondern sie von sich aus den Verein verlassen hätten. Bezüglich der Trainerwechsel verweist der Präsident auf die technische Kommission, die Empfehlungen zu Trainer abgibt. Und diesen sei er gefolgt.

Verbesserungspotential sehe Burgener vor allem in der Kommunikation: «Wir müssen die Unruhen in den Griff bekommen. Und die Kommunikationshoheit wieder erlangen.» Und dafür übernehme er auch die Verantwortung als Präsident, wie er sagt. Trotzdem übt er Kritik an seinen Mitarbeitenden, weil immer wieder Internes an die Medien gelangte, bevor der FC Basel dies öffentlich bekannt geben konnte. Auch die Journalisten kritisiert Burgener: «Die Quelle wird nicht mehr verifiziert.» 

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 6. September 2020 22:07
aktualisiert: 6. September 2020 21:57