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Nach Vertragsauflösung

Holger Badstuber äussert sich zur Trennung mit dem FC Luzern

12. Januar 2022, 15:22 Uhr
Im Dezember wurde überraschend bekannt, dass der Ex-FC Bayern-Star nach nur wenigen Monaten den FC Luzern wieder verlässt. Viel dazu gesagt hat der Deutsche damals nicht. Nun spricht er das erste Mal ausführlicher über die abrupte Trennung mit dem FCL.
Holger Badstuber scheint die abrupte Trennung mit dem FCL verdaut zu haben.
© FC Luzern

«Gefühl». Mit diesem Wort beschreibt der 32-jährige Innenverteidiger die Trennung mit dem FC Luzern im Interview mit «Sky». Dann führt er aus: «Ich habe mich dazu entschieden, dass ich weitergehen will.» Zur Kritik an seinen Leistungen in der Vorrunde, in der Cupsieger Luzern auf den letzten Platz abstürzte, meint er: «Was die Presse schreibt, sei mal dahingestellt. Das ist immer eine Momentaufnahme.»

Für ihn sei wichtig, dass er am Ende seiner Karriere sagen kann: «Ich bin mir immer treu geblieben.» Das sportlich gesehen nicht gerade rosige Halbjahr beim Tabellenletzten FCL hat er anscheinend verdaut. Denn zuerst wurde er auf die Tribüne verbannt und dann folgte vor der Winterpause und dem letzten wichtigen Vorrundenspiel gegen Servette die Vertragsauflösung.

Karrierende noch nicht in Sicht

Dieser wäre noch bis zum 30. Juni 2022 gültig gewesen. «Wir sind Holger für seinen hochprofessionellen Einsatz dankbar, welchen er in den vergangenen Monaten für den FCL gezeigt hat», sagte FCL-Sportchef Remo Meyer im Dezember zur Trennung. «Auch wenn wir die Zusammenarbeit früher als ursprünglich geplant beenden, konnten wir von Holgers grosser Erfahrung profitieren und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.»

Was seine Zukunft bringt, will Badstuber nicht konkret sagen. An ein Karriereende will der Spieler, welcher mit Bayern München sechsmal Mester geworden ist, aber noch nicht denken. «Aktuell halte ich mich allein fit und ich bin bereit für ein neues Abendteuer.» Eines sei aber klar: «Die Bundesliga ist für mich abgehakt.»

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 12. Januar 2022 15:22
aktualisiert: 12. Januar 2022 15:22