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Schwimmen

Lisa Mamié Vorlauf-Dritte über 200 m Brust - Mixed-Staffel im Final

20. Mai 2021, 12:03 Uhr
Neben Jérémy Desplanches kämpft am vierten EM-Tag in Budapest auch die Mixed-Lagenstaffel um Medaillen. Auch Lisa Mamié (200 m Brust) und Antonio Djakovic (200 m Crawl) haben gute Finalaussichten.
Lisa Mamié zeigte sich in den Vorläufen über 200 m Brust sehr souverän und zog als Drittschnellste in die Halbfinals ein
© KEYSTONE/AP/Petr David Josek

In der Besetzung Thierry Bollin (Rücken), Lisa Mamié (Brust), Noè Ponti (Delfin) und Maria Ugolkova (Crawl) überstand die Mixed-Staffel über 4x100 m ganz knapp die Vorläufe. In 3:46,85 blieb das Swiss-Aquatics-Quartett um 1,41 Sekunden unter dem Landesrekord von August 2018. Dies reichte unter 27 Nationen zum 8. Platz.

Im Idealfall bringt sich die Schweizer Mixed-Staffel, die am Abend über Steigerungspotenzial verfügt, mit einer Topzeit gar noch ins Spiel für einen der letzten vier Quotenplätze für die Olympischen Spiele. Bestzeit im Vorlauf schwammen die Briten in 3:43,30.

Mamié nur zwei Zehntel über Landesrekord

Eine Stunde vor ihrem Staffel-Einsatz zeigte Lisa Mamié schon über 200 m Brust eine starke Leistung. Die 22-jährige Zürcherin absolvierte die vier Bahnlängen in 2:24,47, womit sie die für Tokio geforderte Marke ein weiteres Mal klar unterbot und nur um zwei Zehntel über ihrem Schweizer Rekord blieb.

Mit der Russin Jewgenia Tschikunowa (2:23,92) und der Britin Abbie Wood (2:24,16) waren zudem nur gerade zwei Konkurrentinnen schneller als die Schwimmerin der Limmat Sharks, für die es am Abend um die Final-Teilnahme geht.

Final-Perspektiven auch für Djakovic

Ebenso souverän wie Mamié überstand auch Antonio Djakovic die erste Runde. Der 18-jährige Thurgauer schlug über 200 m in 1:47,28 an. Obwohl er eine halbe Sekunde über seiner persönlichen Bestzeit blieb, waren von 75 Konkurrenten nur deren vier schneller als Djakovic.

Der EM-Sechste über 400 m hat damit beste Aussichten, auch über die halbe Distanz in den Final der besten acht vorzustossen. Vorlauf-Schnellster war der russische 400-m-Europameister Martin Maljutin. Mit Nils Liess, der in 1:48,13 anschlug, qualifizierte sich ein zweiter Schweizer für die Halbfinals vom Abend.

Auch Nina Kost schaffte am Donnerstag den Vorstoss in die Top 16. Die 26-Jährige von Lancy Natation blieb in 1:01,05 um vier Zehntel über ihrem Landesrekord, was aber dennoch zum 15. Rang reichte. Kost erhält damit eine weitere Chance, die vor einem Monat in Uster knapp verpasste Olympia-A-Limite von 1:00,25 zu unterbieten.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. Mai 2021 12:00
aktualisiert: 20. Mai 2021 12:03