Ski Alpin

Ski-Cracks vor Start in eine aussergewöhnliche Saison

2. Oktober 2020, 15:30 Uhr
Werbung

Quelle: Tele 1

Es war ein abruptes Ende. Anfangs März wurde die Skisaison wegen dem Coronavirus frühzeitig abgebrochen. Die Schweiz gewann zum ersten Mal seit 1989 die Nationenwertung im Ski Alpin. Trotz speziellen Vorzeichen möchten die Swiss Ski Athleten an diesem Erfolg anknüpfen.

Der traditionelle Medientermin zum Saisonstart hat nur online stattgefunden. Corinne Suter, Gewinnerin der beiden kleinen Kristallkugeln in den Speed-Disziplinen, war wegen Bauchschmerzen nicht anwesend. Auch Lara Gut blieb dem Event fern, dies nachdem ihr Ehemann Valon Behrami einen positiven Corona-Test hatte. Ein Thema, welches die Fahrerinnen und Fahrer wohl die ganze Saison beschäftigen wird. «Wenn man ein Startverbot bekommt, obwohl man nichts spürt, ist es für uns Sportler sehr bitter», sagt Wendy Holdener.

Skirennen ohne Zuschauer

Bilder vom Abfahrtsrennen in Wengen mit tausenden Zuschauern am Hundschopf wird es in dieser Saison wohl nicht geben. «Es wird sicher ganz anders als in anderen Jahren. Doch die Voraussetzungen sind für alle gleich», so Michelle Gisin. Für den Nidwaldner Marco Odermatt steht der Sport im Vordergrund, trotzdem hofft er auf einige Rennen mit Zuschauern.

Dieses Bild wird es in dieser Saison am Hundschopf wohl nicht geben.

© Keystone / Lukas Lehmann

Die beiden Salomspezialistinnen Wendy Holdener und Aline Danioth kommen aus Verletzungspausen zurück. Für beide gilt, die verlorene Trainingszeit bestmöglich zu kompensieren, ohne dabei zu viel zu riskieren. «Ich versuche normalerweise immer ein bisschen mehr zu machen als die anderen, und jetzt muss ich mich stark bremsen», sagt die junge Urnerin Danioth. Wendy Holdener konnte durch den Sommer keine Schneetraining absolvieren. Dennoch hofft sie auf einen Start am 17. Oktober in Sölden.

Saisonziele sind unterschiedlich

«Wenn man schon mal auf dem Podest gestanden ist, möchte man nicht nur Zehnter werden», sagt ein selbstbewusster Marco Odermatt zu seinen Zielen. Aline Danioth möchte nach ihrer Verletzung Rennen für Rennen ihre Ziele neu setzen. «Ich versuche, in meinen Zielen flexibel zu bleiben», so Danioth. Eine hohe Flexibilität ist wohl in dieser Saison von allen Fahrerinnen und Fahrern gefordert. (hto)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 2. Oktober 2020 14:43
aktualisiert: 2. Oktober 2020 15:30