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Triathlon

Studer und Salvisberg trauen sich Diplom zu

25. Juli 2021, 16:05 Uhr
Sowohl Max Studer als auch Andrea Salvisberg trauen sich im olympischen Triathlon eine Top-8-Klassierung zu.
Max Studer traut sich in Tokio ein Diplom zu (Archivbild)
© KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Die Schweizer Triathleten sind erst am Freitagabend in Tokio angekommen. Dennoch fühlen sie sich bereit. «Wir wollten so lange wie möglich in St. Moritz bleiben», begründet Studer. Der 25-jährige Solothurner besitzt ein grosses Potenzial, da dieses jedoch noch lange nicht ausgeschöpft zu sein scheint, geht es für den 25-Jährigen an seinen ersten Olympischen Spielen auch darum, Erfahrungen zu sammeln.

Was den Rang betrifft, hat sich Studer kein spezifisches Ziel gesetzt. Da er in der ersten Disziplin, dem Schwimmen, noch Schwächen hat, hängt bei ihm vieles vom Rennverlauf ab. Wenn es im jedoch gelingt, nach der Radstrecke in einer guten Position zu sein, ist ihm als gutem Läufer einiges zuzutrauen.

«Dann ist ein Diplomplatz (Top 8) möglich», so Studer, der Mitte Juni über die Super-Sprint-Distanz den EM-Titel gewonnen hat. «Es kann allerdings auch sein, dass es für mich ein gutes Rennen ist und ich 20. werde. Ich möchte von Anfang bis Schluss Vollgas geben, und dann ist es für mich ein gelungener Wettkampf.»

Auf die Hitze fühlt sich Studer gut vorbereitet, auch weil er ohnehin keiner ist, der Mühe mit hohen Temperaturen hat. Am Sonntag holt sich der letztjährige WM-Zehnte mit kontrollierten Trainings in allen drei Disziplinen den letzten Schliff.

Für Salvisberg sind es die zweiten Olympischen Spiele, nachdem er 2016 in Rio de Janeiro Platz 16 belegt hat. Der 32-jährige Berner ist zwar schwächer einzustufen als Studer, dennoch kommunizierte er offensiver.

Er hatte trotz der Anreise am Vortag am Samstag sehr gute Beine auf dem Velo und war auch im Schwimmen «extrem fit. Ich freue mich mega auf das Rennen. Für mich ist ganz klar der Sprung in die Top 8 das Ziel. Ich habe das Gefühl, das umsetzen zu können.»

Grosser Abwesender in Tokio ist Alistair Brownlee. Der Olympiasieger von 2012 und 2016 schaffte es nicht ins britische Team.

Quelle: sda
veröffentlicht: 25. Juli 2021 16:05
aktualisiert: 25. Juli 2021 16:05