The Voice of Switzerland

Axel Marena - der Finalist aus Sursee im Interview

Robert Steinegger, 8. April 2020, 18:56 Uhr
Axel Marena
© Luzerner Zeitung
Diese Woche wurde der neue Sieger, Remo Forrer, in der Gesangs-Show «The Voice of Switzerland» gekürt. Wir haben mit Axel Marena, dem Zweitplatzierten aus Sursee, über seine Erfahrungen in der Casting-Show gesprochen.

Wie hast du deine Teilnahme bei «The Voice» erlebt?

Ich hatte eine super Erfahrung mit «The Voice»! Mal das ganze «Behind the Scenes» von solchen TV-Shows zu sehen. Es ist auch ein lustiges Gefühl, die Talents vorher kennenzulernen und dann Monate später am Fernsehen zu sehen. Ihre Home-Videos und Interviews zu sehen und zu merken, dass sie alle auch sehr nervös sind. Es hat mir gezeigt, dass auch in der Musik das Visuelle extrem wichtig ist. Die Leute fahren auf eine geile Experience ab. Und ich möchte auch in der Lage sein, das anzubieten.

Was hat die Show mit dir gemacht?

Ich habe gelernt cool zu bleiben, endlich realisiert, wo meine Stärken sind und was ich anbieten kann und auch gemerkt, was ich bin und was ich nicht bin. Sie haben mir einen Anfang gegeben. Ich bin nicht mehr der kleine Sänger, der in seinem Bunker Musik macht. Ich bin jetzt offiziell «Axel Marena», ein junger Sänger aus der Schweiz, der Grosses erreichen will in dieser Welt. Sie haben mir eine Basis an passionierten Menschen gegeben, die gerne haben, was ich mache. Es haben mir so viele Fans geschrieben, wie sehr sie mich mögen und was sie von mir hören wollen. So etwas habe ich noch nie erlebt. Es ist erfrischend und motivierend. Ich weiss jetzt, was ich machen will.

Wie sieht deine Zukunft aus?

Die Zukunft sieht hell aus. Mit viel Musik, Liebe und Sonnenschein. Ich werde mich meiner Passion komplett widmen und der beste Künstler aus mir rausarbeiten. In ein paar Jahren werden alle wissen, wer ich bin.

Ich kommuniziere mit meiner Community und will sie mit meiner Musik bereichern. Ich werde wöchentlich Covers veröffentlichen und arbeite für mein neues Projekt. Ich werde – wenn das ganze Corona Zeugs vorbei ist – überall in der Schweiz spielen. Mein Plan ist es, jeden zweiten Monat in Luzern und Zürich zu spielen. Ein steady Gig mit meiner Musik, meiner Band und meinen Fans. Alle in einem Raum und wir feiern unser jetziges Dasein. Ich kann es kaum erwarten! Jetzt gebe ich Vollgas!

Wie war es für dich am Montag, deinen Auftritt in deinem Wohnzimmer durchzuführen?

Wir waren alle super nervös. Wir haben die Performance alle zusammen einstudiert, damit wir alle Changes nageln. Wir waren draussen am Grillieren und haben zugeschaut und uns kaputt gelacht ab unserer Performance. Wir fanden aber die Siegerverkündung eher komisch, weil alles plötzlich so schnell ging. Als der 6. Balken (Meine Nummer war 06) sich füllte, dachten wir uns: «Omg, omg, Axel wird gewinnen!!!» Schlussendlich war es doch Remo.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 8. April 2020 21:44
aktualisiert: 8. April 2020 18:56