Zermatt

Die erste autonome Gondelbahn der Schweiz ist in Betrieb

25. Januar 2021, 17:13 Uhr
In Zermatt, mit Blick auf das weltberühmte Matterhorn, wurde die erste autonome Gondelbahn der Schweiz in Betrieb genommen. «Kumme» besticht durch modernste Technik und einem phänomenalen Panorama-Blick.

Quelle: Zermatt Bergbahnen / produced by Seilreiter

Wie die Zermatt Bergbahnen AG (ZBAG) in einer Medienmitteilung schreibt, habe man sich, den Einheimischen und seinen Gästen ein Weihnachtsgeschenk gemacht. 30 Millionen Franken wurden in den Bau der Gondelbahn «Kumme» gesteckt. Sie ist die erste Gondelbahn, welche völlig autonom, also ohne den Einsatz von Menschen, betrieben werden kann.

1'500 Personen sollen pro Stunde zur Endstation «Rothorn» befördert werden. Unterbrochen werden kann dieser «Personenfluss» durch zahlreiche Kameras und Sensoren, welche die Anlage überwachen und bei Bedarf das Signal zum Stopp senden. «Das System erkennt eigenständig Situationen, welche vom normalen Betrieb abweichen», steht in der Medienmitteilung.

So sieht die Gondelstation der «Kumme» aus.

© Zermatt Bergbahnen

Zermatter Pioniergeist

«AURO» steht für Autonomous Ropeway Operation und bedeutet übersetzt «Autonomer Seilbahnbetrieb». Diese Technik, erschaffen vom Seilbahnhersteller Doppelmayr/Garaventa, wurde nun zum ersten Mal in der Schweiz angewandt.

Die Sicht aus einer Gondel-Kabine auf das Matterhorn.

© Zermatt Bergbahnen

Mit der AURO-Seilbahn würde man den Zermatter Pioniergeist weiterführen. «Die Gondelbahn Kumme knüpft direkt an frühere, bahnbrechende Projekte an», meint Markus Hasler, CEO der ZBAG. Unter anderem wird in Zermatt beispielsweise die höchste Bergbahn Europas betrieben.

(bsv)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 25. Januar 2021 17:25
aktualisiert: 25. Januar 2021 17:25
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