«Chlefelä»

Ein Innerschwyzer Brauch kommt nach Luzern

Robert Steinegger, 27. Februar 2021, 17:20 Uhr
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Quelle: Pilatus Today

Es ist ein alter Fastenbrauch aus dem Kanton Schwyz: «Chelfelä». Wir haben uns in der Stadt Luzern umgeschaut und nach potenziellen «Chlefelern» gesucht. Wie sich die Protagonisten geschlagen haben, siehst du im Video.

Bei Sonnenschein und schönem Wetter hat sich unser Reporter, Röbi Steinegger in die Stadt begeben, um Passanten den Innerschwyzer Brauch vorzustellen. «Chlefeli» sind zugeschnittene und abgeschliffene Plättchen aus hartem Holz, die an einem Ende eine Einkerbung aufweisen. Sie werden zu zweit oder dritt zwischen die Finger einer Hand geklemmt und durch schwungvolle Bewegungen zum Klingen gebracht.

Mit 270 Holzarten experimentiert

Röbi Kessler aus Schwyz fühlt sich seit seiner Kindheit mit den Holzbrettchen verbunden. Heute führt er in Rickenbach oberhalb von Schwyz eine eigene Chlefeli-Werkstatt. In seiner Sammlung befinden sich mittlerweile über 270 Holzarten. «Jedes Holz tönt anders», berichtet der 59-Jährige. «Weiches Holz, zum Beispiel Erle, hat einen weichen Klang, Holz aus Fruchtbäumen oder Eiche eher einen harten.»
Neben seinen über 270 Chlefeli besitzt Röbi Kessler sogar eine Chlefeli-Paar aus Kuhknochen.
Wir haben ihn vor drei Jahren besucht:

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Quelle: PilatusToday

(str)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 27. Februar 2021 17:10
aktualisiert: 27. Februar 2021 17:20