SwissDinner

So gut sind die Kochkünste unserer Radio-Pilatus-Moderatorin Mira Weingart

Marcel Jambé, 12. März 2022, 19:06 Uhr
Statt am Mikrofon stehen sie am Herd: Ausnahmsweise kochen Radiomoderatorinnen und -moderatoren für ihre Kollegen anderer Lokalradios. In der neusten Folge von SwissDinner ist Radio-Pilatus-Moderatorin Mira Weingart an der Reihe und verwöhnt ihre «Gspändli» mit einem traditionellen Appenzeller-Menü.
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Quelle: tele1

Für die Moderatorin Mira Weingart ist der Druck gross. Weil ihr Freund zu Hause sehr gut kocht, überlässt sie ihm dies meistens. Ganz zum Nachteil der 25-Jährigen: «Das ist fies – ich habe herausgefunden, dass all meine Mitstreiter Hobbyköche sind, ausser ich», meint Mira mit einem Augenzwinkern.

In der aktuellen Folge kocht Mira für ihre Radio-Kolleginnen und -Kollegen Nina Rost (Radio 24), André Sauser (Radio Argovia), Joe Keller (FM1) und SwissDinner-Koch Erik Haemmerli. Mira kocht folgendes Menü – vorgeschlagen von Joe Keller:

Für den Quölfrisch-Bierteig braucht es unter anderem Eiweiss-Schnee. Dafür benötigt man einen Stabmixer – leider hat Mira den Aufsatz dazu vergessen und muss nun von Hand quirlen, was sehr zeitaufwendig ist.

«Für einen gestandenen Appenzeller, ist dies ein Vegi-Gericht»

Zum Anstossen gibt es sogenannten Pét-Nat Wein und als Apéro Sauerteigbrot mit Olivenöl und Butter. Für André Sauser war der Wein anfangs ein bisschen gewöhnungsbedürftig: «Beim ersten Schluck dachte ich mir, das sei nichts für mich. Doch ein bisschen später schmeckte er gut und ich hatte ihn wirklich gerne.»

Leider war die Vorspeise, das Mostbröckli-Tatar, zu flüssig und fiel auseinander – was auch ein paar Minuspunkte gab. Trotzdem kam es bei den anderen gut an. Für Joe Keller's Geschmack hatte das Tatar zu viel Gurken. SwissDinner-Koch Erik Haemmerli doppelt nach: «Für einen gestandenen Appenzeller, ist dies ein Vegi-Gericht.»

«Mira könnte kochen, wenn sie mehr üben würde»

Dafür punktete Mira mit der Siedwurst im Bierteig. Mit Ausnahme von Joe war es für alle das erste Mal, dass sie eine frittierte Wurst assen. Bei den Käsespätzli gingen die Meinungen teils auseinander. «Sie waren sehr lecker, jedoch war zu viel Butter drin und sie hätten pikanter sein können», meinte Nina Rost. Für André Sauser hatten die Käsespätzli zu wenig Käse. Anders sah es der Experte Erik Haemmerli und lobte die Käsespätzli: «Super geil!» Ausserdem lobte er Miras Kochkünste, von denen sie selbst nicht so überzeugt gewesen ist. «Dieses Gericht ist der Beweis, dass Mira durchaus kochen könnte, wenn sie es öfters machen würde.»

Die Biber-Mousse war für André mehr eine Biber-Creme: «Wenn ich gewusst hätte, dass es eine Biber-Mousse ist, hätte ich mir eine andere Konsistenz vorgestellt.» Aber vom Geschmack her kam die Mousse gut an. Selbst Nina Rost, welche Biber nicht gerne hat, fand es lecker.

Fazit

Joe Keller vom FM1 ist grundsätzlich mit Miras Umsetzung seines Menüvorschlags sehr zufrieden. «Trotzdem muss ich für das Mostbröckli-Tatar und die Käsespätzli ein paar Abzüge geben», so Joe. Dem Menü gibt er insgesamt fünf von sechs Punkte. Ebenfalls fünf Punkte bekam Mira von André und Nina.

Die ganze Sendung siehst du oben im Video.

Hier gibt es das Making-of zur Sendung:

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Quelle: PilatusToday / David Migliazza

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 12. März 2022 18:44
aktualisiert: 12. März 2022 19:06
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