ISAF 2022 in Ennetbürgen: Das waren die Highlights | PilatusToday
Rückblick ISAF

OK-Präsident: «Einer wollte in der Nacht ein Toi Toi stehlen»

05.07.2022, 08:15 Uhr
· Online seit 04.07.2022, 21:31 Uhr
Das 115. Innerschweizer Schwing- und Älplerfest in Ennetbürgen ist Geschichte. Was in Erinnerung bleibt, sind 7000 begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer in der Arena, Sörenberger Joel Wicki als Festsieger und ein Toi Toi-Dieb.
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Am Montag trafen wir einen zufriedenen OK-Präsidenten auf dem Festgelände an. Wo gestern noch Tausende Schwingfans waren, wurde abgeräumt. 1,4 Millionen Franken wurden laut Peter Keller im Vorfeld budgetiert. Ein Tag nach dem Fest sah es so aus, als ob das ISAF mit einem Gewinn abgeschlossen werden könne. Geld, welches vor allem den vielen Helferinnen und Helfern sowie dem Nachwuchs zu Gute kommen soll.

Toi Toi-Dieb auf frischer Tat ertappt

Zu grösseren Zwischenfällen sei es nicht gekommen. Das Schwingervolk sei ja ohnehin als friedliches Publikum bekannt, so Keller. So musste sich die Sanität vor allem mit Bienen- und Wespenstichen befassen. Etwa 50 Personen seien deswegen behandelt worden. Ein paar wenige Personen kämpften zudem wegen der Hitze mit Kreislaufproblemen.

Mit einem Schmunzeln fügte Keller an: «Einer wollte in der Nacht ein Toi Toi-WC nach Hause nehmen, ist aber gescheitert.»

Leute wollten noch länger feiern

Nach der Rangverkündigung war am Sonntag in Ennetbürgen auf dem Festgelände noch bis um 23 Uhr Betrieb. Gewisse Besucherinnen und Besucher wollten laut Peter Keller noch länger feiern: «Sie mussten die Festzelte dann wohl oder übel verlassen.»

Am Montag dominierten auf dem Flugplatzgelände nicht mehr die Schwinger und Fans, sondern wieder die Flugzeuge. Die Abbauarbeiten dauern noch bis am Freitag, danach folgen noch ein paar OK-Sitzungen, um Bilanz zu ziehen. Peter Keller freut sich jetzt vor allem darauf, wieder einmal ein Schwingfest in aller Ruhe geniessen zu können. Das will er anfangs September auf dem Allweg machen.

Das ganze Interview mit Peter Keller gibt es in der Sendung «Fokus» zu sehen, oben im Video. Darin erfährst du auch, welcher Schwinger die weiteste Anreise hatte und wie sich unsere Moderatorin Elena Hirt im Steinstossen geschlagen hat.

(eth)

veröffentlicht: 4. Juli 2022 21:31
aktualisiert: 5. Juli 2022 08:15
Quelle: PilatusToday

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