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USA

Trump-Nichte und Autorin: Donald gehört vor Gericht und verurteilt

24. August 2021, 09:45 Uhr
Die Nichte von US-Präsident Donald Trump möchte ihren Onkel im Gefängnis sehen. «Ich kann mir niemanden vorstellen, der ein solches Schicksal mehr verdient hätte», sagte Mary Trump im Gespräch mit der Nachrichtenagentur DPA.
ARCHIV - Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verfolgt mit verschränkten Armen eine Kabinettsitzung im Weißen Haus. Trumps Nichte möchte ihren Onkel im Gefängnis sehen. Das sagte die promovierte Psychologin und Autorin Mary Trump im Gespräch mit der Nachrichtenagentur DPA. Foto: Evan Vucci/AP/dpa
© Keystone/AP/Evan Vucci

«Ich will, dass er verhaftet wird. Ich will, dass ihm Handschellen angelegt werden, (...) dass er in eine Gefängniszelle gesteckt wird und ihm öffentlich der Prozess gemacht wird.» Sie wünsche sich ausserdem, dass Trumps Vermögen eingefroren und er sehr arm werde.

Ihrer Ansicht nach hat der ehemalige Präsident grossen Schaden in den USA angerichtet. Er habe einen Aufstand gegen sein eigenes Land angezettelt, so die promovierte Psychologin. Anhänger des damaligen US-Präsidenten Donald Trump hatten am 6. Januar den Sitz des US-Kongresses in Washington erstürmt. Dabei kamen fünf Menschen ums Leben, darunter ein Polizist. Trump musste sich wegen des Angriffs einem Amtsenthebungsverfahren stellen, weil er seine Anhänger zuvor in einer Rede aufgestachelt hatte. Am Ende des Verfahrens wurde der Republikaner jedoch freigesprochen.

Mary Trump hatte im vergangenen Jahr mit dem Enthüllungsbuch «Zu viel und nie genug» über ihren Onkel Schlagzeilen gemacht. Nun erscheint ihr neues Buch «Das amerikanische Trauma. Die gespaltene Nation - und wie sie Heilung finden kann». Darin setzt sich die 56-Jährige mit der Geschichte ihres Landes auseinander und analysiert den Rassismus in den USA.

Quelle: sda
veröffentlicht: 24. August 2021 09:45
aktualisiert: 24. August 2021 09:45