Zeitumstellung

Expertin räumt mit Schlaf-Mythen auf

20. Oktober 2020, 11:01 Uhr
Nachschlafen, einschlafen, durchschlafen – jeder hat so seine eigenen Tricks, wie der Tag ohne Mittagsnickerchen übersteht.
© iStock
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und wenn ein Tag auf einmal eine Stunde weniger zählt, geraten manche dieser Tiere in Stress. Die Schlaf-Expertin Eva Birrer rät jedoch von einer Überdramatisierung ab.

Fühlst du dich durch den Schlaf gestresst? Hast du Mühe mit dem Ein- und Durchschlafen? Fühlst du dich morgens unerholt oder entwickelst schon eine regelmässige Tagesschläfrigkeit? Falls ja, leidest du möglicherweise an einer Schlafstörung. Doch keine Sorge, «wenn eine klare Diagnose vorliegt, sind Schlafstörungen gut zu behandeln», so Birrer

Auch eine Zeitumstellung sollte kein Problem sein. «Der Körper verkraftet das gut, vor allem wenn es nur um eine Stunde geht», so Eva Birrer, Leiterin Schlafmedizin der Seeklinik Brunnen.

Mythos acht Stunden Idealschlaf

Nicht jeder Mensch braucht acht Stunden Schlaf. Das individuelle Schlafbedürfnis sei sehr unterschiedlich, so die Expertin. Wer am Wochenende ausschläft, findet so heraus, wie viel Stunden Schlaf sein Körper braucht.

Mythos Vorschlafen

«Man kann nicht mehr schlafen, wenn man genug geschlafen hat», so Birrer. Allerdings könne man Zeitumstellungen sowie Jetlags im ausgeschlafenen Zustand klar besser handeln.

Die ganze Ratgeber-Sendung von Tele 1 zum Nachschauen:

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Quelle: Tele 1

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 19. Oktober 2020 22:38
aktualisiert: 20. Oktober 2020 11:01