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Split will gegen Rüpel-Touris hart durchgreifen

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Split will gegen Rüpel-Touris hart durchgreifen

· Online seit 14.06.2023, 13:50 Uhr
Mit seinen Nachtclubs, Restaurants und dem Meer, gilt die kroatische Stadt Split als beliebtes Reiseziel bei zahlreichen Touristen. Weil zahlreiche von ihnen durch schlechtes Benehmen auffallen, gibts vom Staat eins auf die Finger.
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Wer sich nicht benehmen kann, muss fühlen – oder im Fall der kroatischen Stadt Split: zahlen. Schlechtes Benehmen von Touristen in der Vergangenheit ist der Grund dafür, dass jetzt Massnahmen ergriffen werden müssen.

In den Schlagzeilen war von Wildpinklern zu lesen, Menschen, die in Brunnen badeten oder sich nach einer feuchtfröhlichen Nacht in der Altstadt übergaben. Es tauchte gar ein Video auf, in dem ein Paar zu sehen war, das sich am Tag zu einem Schäferstündchen auf einem Trottoir hat hinreissen lassen.

Reihern nach dem Bechern wird teuer

Mit solchen Eskapaden soll Schluss sein. Wer zu viel bechert und sich in der Öffentlichkeit übergibt, muss künftig 150 Euro Busse zahlen. Fürs irgendwo hin pinkeln, das Baden in Brunnen oder das Trinken alkoholischer Getränke in der Altstadt – ausserhalb der Lokale – werden sogar 300 Franken fällig. Wer auf Denkmälern rumkraxelt zahlt ebenfalls 300 Euro, wie «Visitsplit» schreibt.

Allerdings sollen nicht nur Touristen zur Kasse gebeten werden. Diese Regeln gelten natürlich für alle, die sich in der Metropole aufhalten. Ausserdem soll es auch verboten werden, in Badekleidung durch die Altstadt zu flanieren. Transportdienstleister, wie Taxis, die über keine gültige Lizenz verfügen, kassieren ebenfalls eine 300 Euro hohe Busse. Die Massnahmen durchsetzen will die Stadt mit zusätzlichem Personal in der Hochsaison.

Touristenschwemme durch Euro

Mit der Einführung des Euros Anfang des Jahres und dem Beitritt zum Schengen-Raum rechnet die kroatische Regierung mit einem weiteren Tourismus-Schub im Sommer. Die erste Feriendestination, die den Touris Manieren beibringen muss, ist die Stadt an der dalmatinischen Küste nicht.

Unter anderem musste auch Bali bereits Benimmregeln für Touristen definieren. Zum Beispiel soll man nicht auf heilige Bauwerke klettern und auch keine Nacktfotos davor machen. In einem Katalog ist klar geregelt, was erlaubt ist und was nicht.

Wie findest du es, dass es solche Massnahmen braucht? Diskutiere in den Kommentaren mit.

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(roa)

veröffentlicht: 14. Juni 2023 13:50
aktualisiert: 14. Juni 2023 13:50
Quelle: Today-Zentralredaktion

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