«Der Bachelor»

«Mauer dient als Selbstschutz» – Luzerner Finalistin so privat wie nie

Shana Meister, 18. Oktober 2022, 18:14 Uhr
Seit Montagabend ist es definitiv: Die Luzernerin Leonora steht im Finale der diesjährigen Staffel von «Der Bachelor». Wir haben sie nach dem Halbfinale an einem ihren Lieblingsorten besucht: dem Fitnesscenter. Im Interview spricht sie über ihr Dreamdate, ihre Person und ihre dramatische Kindheit.

Quelle: PilatusToday / David Migliazza

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Action, Romantik und tiefe Gespräche. Beim Dreamdate der Luzernerin Leonora und dem Bachelor Kenny war von allem etwas dabei. Angefangen hat das Dreamdate für Leonora mit einer regelrechten Mutprobe. «Wir machten einen Rundflug in einem Kleinflugzeug.», beschrieb Kenny das Dreamdate. Zurück auf den Boden ging es dann jedoch auf dem schnellstmöglichen Weg: Einem Fallschirmsprung.

Fallschirmsprung trotz Höhenangst

Die Freude über das Wiedersehen mit Kenny rückte bei Leonora etwas in den Hintergrund. «Ich habe Höhenangst. Als ich erfahren habe, dass ich da rausspringen muss, wäre ich fast umgekippt.», gibt Leonora lachend zu.

Die Luzernerin konnte sich jedoch überwinden und wagte den Sprung aus luftiger Höhe. «Es war einfach unbeschreiblich. Ich wäre am liebsten nochmals gesprungen», blickt sie zurück. Dies seien Momente, die einem in Erinnerung bleiben und zusammenschweissen. Sei es mit Kenny, aber auch mit ihrer Mitstreiterin Chiara, die beim Date ebenfalls dabei war.

Angefangen hat das Dreamdate für Leonora mit einer grossen Mutprobe: Einem Fallschirmsprung.

© 3+

Im zweiten Teil des Dates wurde es nicht weniger spektakulär. In einem roten Ferrari fuhren Kenny und Leonora zu einem edlen Restaurant. «Eigentlich halte ich nicht viel von teuren Autos. Trotzdem war es eine schöne Erfahrung.», erklärt sie.

«Ich konnte nie richtig ankommen»

Beim anschliessenden Abendessen sprach der Bachelor sie auf ihre «Mauer» an, welche Leonora um sich habe. Diese kommt nicht von ungefähr. «Die Mauer dient als Schutz für mich selbst. Ich habe die nach und nach in meinem Leben aufgebaut», so Leonora. Mit ihren 22 Jahren musste die Luzernerin schon so einiges in ihrem Leben durchmachen. «Mir wurde schon als Kind etwas weggenommen, was ich geliebt habe», erzählt Leonora. Dabei spielt sie auf ihre Familie an.

Sie sei als Kind zwischen dem Kinderheim und Pflegefamilien hin und her geworfen worden. «Ich konnte nie richtig ankommen», so Leonora. Weiter wurde sie in früheren Beziehungen mehrmals von ihren Partnern betrogen. Dementsprechend schwer fiel es der Luzernerin, sich Kenny gegenüber zu öffnen. Sie wusste jedoch, dass sie sich öffnen muss, wenn sie sich auf dieses Abenteuer einlässt.

Schutzmauer durchbrochen?

Wegen Kenny scheint die Schutzmauer der Luzernerin aber nach und nach ins Bröckeln zu geraten. Anders lässt sich Leonoras Strahlen bei der Rosenübergabe nicht erklären. «Ich habe mich wirklich unglaublich fest gefreut». Diese Emotionen seien aus ihrem Herzen gekommen. «Solche Emotionen kann man gar nicht vorspielen».

Leonora steht im Finale der diesjährigen Staffel «Der Bachelor».

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Die Frage, ob sich Kenny bei der Rosennacht richtig entschieden hat, bejaht Leonora ohne zu zögern. «Es war das Richtige, dass er Sabrina und nicht mich nach Hause geschickt hat», erzählt Leonora. Ihre Mitstreiterin Sabrina sei «fake» gewesen. Sich selbst habe Leonora bei der Ausstrahlung im Fernseher wiedererkannt. «Die Leo beim Bachelor war eins zu eins die Leo im echten Leben.»

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 18. Oktober 2022 05:51
aktualisiert: 18. Oktober 2022 18:14