Monaco

Fürstenhaus muss wegen Corona-Krise sparen

23. April 2020, 12:38 Uhr
Prinz Albert von Monaco und seine Gattin Prinzessin Charlene müssen wegen der Corona-Krise sparen. Sie fahren die Lebenshaltungskosten ihres Haushalts um 40 Prozent zurück, von 13,2 Millionen auf acht Millionen Euro. (Archivbild)
© Keystone/EPA/VALDRIN XHEMAJ
Wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise wird auch das Fürstenhaus Monaco den Gürtel enger schnallen.

«Der Ernst der Lage erfordert ein rigoroses Finanzmanagement» und «eine allgemeine Reduzierung der Staatsausgaben», hiess es in einer Mitteilung des Palastes am Mittwoch. Der royale Haushalt wird demnach seine Lebenshaltungskosten um 40 Prozent von 13,2 Millionen auf acht Millionen Euro zurückfahren.

Die Wirtschaft des kleinen Fürstentums leidet unter der Absage mehrerer Grossveranstaltungen wie dem Grossen Preis von Monaco der Formel 1. Da zudem in den Luxusboutiquen und Casinos die Touristen ausblieben, gingen die Steuereinnahmen zurück.

Fürst Albert von Monaco war vergangenen Monat positiv auf das Coronavirus getestet worden, steht aber seit Ende März nicht mehr unter Quarantäne.

Quelle: sda
veröffentlicht: 23. April 2020 12:39
aktualisiert: 23. April 2020 12:38