Corona-Demo

Rima entschuldigt sich für «kapitale Falschaussage»

20. September 2020, 22:23 Uhr
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Quelle: Tele 1

Marco Rima hat als Stargast an der Demo der Coronaskeptiker in Zürich gesprochen. Da überraschte er auch mit einer gewagten Aussage. Er sei aber nur eine Zeile verrutscht, entschuldigt er sich jetzt auf Facebook.

Da staunten wohl sogar einige der Coronaskeptiker nicht schlecht. Marco Rima verkündete am Samstag auf der Bühne der Demonstration gegen die Coronamassnahmen, es werde wohl in den nächsten Monaten niemand mehr an Corona sterben. Zur Erinnerung: Alleine am Freitag meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) 3 Todesfälle. Bislang spricht das BAG von über 1'700 Todesfällen, die im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stünden.

Kaum daheim krebste der Komiker aber wieder zurück. Ihm sei ein Fehler unterlaufen, schreibt er auf Facebook. Er sei um eine Zeile im Redetext verrutscht. Daher diese «kapitale Falschaussage». «Ich bereue es nicht nur, es ärgert mich auch masslos», sagt der Zuger gegenüber Tele 1. Wenn er nicht frei reden könne, halte er sich sehr stark an das Skript, sagt Marco Rima. «Das sind unglückliche Konstellationen, it happens. Ich muss nicht nach billigen Ausreden suchen.»

«Man kann an Corona erkranken und daran sterben»

Am Sonntag entschuldigte sich der Komiker noch einmal auf Facebook mit dem richtigen Wortlaut seiner Rede: «Man kann es drehen und wenden wie man will, das Leben bedeutet Risiko, und ja, man kann an Corona erkranken und daran sterben. Aber die wenigsten werden daran sterben, weil wir wie schon erwähnt, viel aus den letzten Monaten gelernt und auch viele Erkenntnisse gewonnen haben.»

Ein Kommentar an alle, die mich für meine Haltung loben, kritisieren oder verteufeln! Meine lieben Mitmenschen, wer...

Posted by Marco Rima on Sunday, September 20, 2020

Demo in Zürich

Rima war der Stargast an der Demonstration auf dem Turbinenplatz in Zürich. Mehrere hundert Teilnehmer lauschten der Rede von Rima. Er kritisierte dabei den Bundesrat und forderte die Rückkehr zur Normalität.

Bei der friedlichen Demonstration musste die Zürcher Stadtpolizei mehrere Leute wegweisen, weil sie sich nicht an die Vorschriften wie Maskenpflicht und Abstand gehalten haben. Zwei Personen wurden vorübergehend mit auf den Posten genommen.

Quelle: CH Media (mg)
veröffentlicht: 20. September 2020 10:59
aktualisiert: 20. September 2020 22:23