Bitte zurückbringen

Pferde-Lasagne & Co. – diese Produkte wurden schon zurückgerufen

· Online seit 18.08.2023, 08:23 Uhr
Pferdefleisch in der Lasagne, Salmonellen in der Kinderschokolade oder Käse mit Listerien: Immer wieder wurden in der Vergangenheit Lebensmittel vom Hersteller oder Vertreiber zurückgerufen. Aber auch bei anderen Produkten wurden schon grobe Mängel festgestellt.
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Das wohl aktuellste Beispiel ist der Rückruf der Käserei Studer. Der Produzent warnte vor Listerien in diversen regionalen Käseprodukten. Die betroffenen Käse wurden bei verschiedenen Grossverteilern verkauft. Doch es ist nicht der erste grössere Rückruf in der Schweiz.

Pferdefleisch in Findus-Lasagne

Der wohl grösste Skandal war die Pferdefleisch-Lasagne. Vor knapp zehn Jahren wurden in mehreren europäischen Ländern Lebensmittel gefunden, die als Rindfleisch deklariert waren – allerdings auch Pferdefleisch enthielten. Besonders davon betroffen waren Tiefkühlprodukte mit Saucen aus Hackfleisch, so beispielsweise eine Lasagne der Marke Findus.

Pechsträhne für Kinderschokolade

In jüngster Vergangenheit traf es immer mal wieder Kinderschokolade-Produkte. Die Marke musste diverse Produkte wegen Salmonellen zurückrufen. Salmonellen sind eine Gattung stäbchenförmiger Bakterien aus der Familie der Enterobakterien. Sie können bei Menschen wie auch bei Tieren Magendarmbeschwerden wie Durchfall und Krämpfe auslösen. Salmonellen entwickeln sich oft bei der Verwendung von rohen oder nicht ganz durchgegarten Eiern.

Wurst tötet drei Menschen

Verunreinigte Produkte können Menschenleben kosten. Das zeigt ein Beispiel von einer Wurst aus Deutschland. 2019 wurde der Fleischhersteller Wilke Waldecker geschlossen, nachdem in mehreren Produkten Listerien nachgewiesen worden waren. Diese sorgen bei den meisten Menschen für Durchfall und Fieber – können bei immungeschwächten Personen aber auch zum Tod führen, so wie bei drei Personen, die eine Wurst mit Listerien konsumiert hatten.

Alles andere als ein sicherer Kindersitz

Eigentlich sind Kindersitze in Autos ja dafür da, die kleinen Passagiere zu schützen. Dumm nur, wenn sie genau das Gegenteil tun. Vor Kurzem erst musste die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU die Babyschale «Baby-Safe 5Z» zurückrufen. Dies, weil die Babyschale beim Tragen ausserhalb eines Fahrzeugs durch einen Spalt zwischen Griff und der Sitzschale eine Verletzungsgefahr berge. Durch den Spalt könne sich ein Griff unerwartet lösen, wobei Personen sich beim Tragen verletzen könnten, hiess es damals vom BFU.

Gefahr durch berstende Tankflaschen

Direkt das ganze Auto zurückrufen musste Volkswagen. Oder besser gesagt: 21'000 Autos des Modells Touran. Bei denen bestand Gefahr durch berstende Tankflaschen. Davon betroffen waren erdgasbetriebene Fahrzeuge. Entdeckt hatte VW den Mangel durch umfassende Untersuchungen nach einem Unfall. Ein Touran-Fahrer hatte sich zuvor im ostfriesischen Wittmund Verbrennungen an den Beinen zugezogen, als während des Tankens der gasförmige Treibstoff plötzlich aus einem Vorratsbehälter ausgetreten war.

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veröffentlicht: 18. August 2023 08:23
aktualisiert: 18. August 2023 08:23
Quelle: ArgoviaToday

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