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Serien-Tipps aus der Pilatus-Redaktion

8. Oktober 2021, 13:53 Uhr
Das Wetter wird kälter, dichter Nebel füllt die Täler und die Wälder strahlen in den verschiedensten Farben. Der Herbst eignet sich aber nicht nur für lange Waldspaziergänge, auch ein gemütlicher Fernsehabend auf dem Sofa bietet sich an. Darum hier unsere Serien-Tipps für euch.
Ihr braucht eine neue Serie zum Bingen? Im Artikel findet ihr acht Vorschläge von unseren Redaktorinnen und Redaktoren. (Symbolbild)
© Getty Images

Squid Game

Nichts für schwache Nerven! In einer Reihe von Spielen müssen sich die anfänglich 456 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegeneinander durchsetzen. Zu gewinnen gibt es eine Unmenge an Geld. Zu verlieren, alles. Der Netflix-Hit aus Südkorea hat weltweit wie eine Bombe eingeschlagen und katapultierte sich in sämtlichen Ländern, wo die Serie ausgestrahlt wird, auf Platz 1 der Netflix-Charts.

Mr. Robot

Die Serie setzt sich mit dem Konzept der Einsamkeit auseinander und übt teils harsche Kritik an der Gesellschaft. Das auf eine unverbrauchte und vielseitige Art, die es zulässt, sich mit dem Protagonisten zu identifizieren. Auch weil Hauptdarsteller Rami Malek für die Rolle des introvertierten und depressiven Freaks wie geschaffen ist.

Mr. Robot ist unglaublich clever aufgebaut und lässt den Zuschauer oft denken, man weiss was gerade passiert. Oft ist es aber nicht so und der nächste Plot Twist wartet bereits.

Jack Whitehall: Travels with My Father

Der Humor der Briten ist nicht jedermanns Sache – Wer aber Fan von trockenen Sprüchen ist, findet hier Gefallen. Jack Whitehall ist ein Comedian, der mit theatralischem Auftritt punktet. Sein Vater Michael ist das exakte Gegenteil – ein alter, konservativer Brite. Zusammen bereisen sie die Welt wobei Jack versucht seinen Vater aus der Reserve zu locken (Beispielsweise mit einem Nackt-Yoga). «Travels with My Father» ist also eine Reisesendung der anderen Art.

Sex Education

Sex Education ist eine klassische Highschool-Teenager-Serie, die eben doch nicht ganz so klassisch ist. Und zwar, weil sie das Teenagerleben so divers und inklusiv abbildet, wie es eben ist. Isaac ist im Rollstuhl, Maeve lebt schon alleine und hat kaum Geld, Cal ist nonbinär, Eric und Adam führen eine heimliche Beziehung - die Serie zeigt Teenager mit so vielen Lebensentwürfen, dass sie zu einem Lehrstück bezüglich Diversität wird.

Und die Story dazu ist herrlich komisch: Der Hauptdarsteller Otis gibt nämlich seinen Mitschüler und Mitschülerinnen Sextipps. Das Wissen dazu hat er von seiner Mutter die Sexualtherapeutin ist. Sex bleibt also über alle bis jetzt erschienenen Staffeln das grosse Hauptthema und da hat ja wohl niemand etwas dagegen.

Atlanta Medical 

Atlanta Medical ist eine US-amerikanische Krankenhausserie, die 2018 anlief und noch im selben Jahr um eine zweite Staffel verlängert wurde. In Deutschland wird die Serie auf ProSieben ausgestrahlt.

Der junge Assistenzarzt Devon hat seinen Abschluss in Harvard gemacht und wird dem unkonventionellen Resident Dr. Conrad Hawkins zugeteilt, der ihm die Welt der Krankenhausmedizin näherbringen soll. Diese hat jedoch auch Schattenseiten, gegen die es anzukämpfen gilt.

Umbrella Academy

Eine Superhelden-Show der etwas anderen Art, die immer wieder mit unerwarteten Wendungen überrascht und mit interessanten, gut besetzten Charakteren glänzt. Sehr actionreich und mit einer guten Portion schwarzem Humor richtet sie sich an ein erwachsenes Publikum.

Unter mysteriösen Umständen geborene Kinder weisen besondere Kräfte auf und ein exzentrischer Milliardär hat dies erkannt und versucht, sie zu vereinen. Seine Motive und was genau dahinter steckt, wird in der Serie nach und nach entschlüsselt.

The Fall – Tod in Belfast

Um die Ermittlungsarbeit in einem seit mehr als 28 Tagen offenen Mordfall zu begutachten, wird die Detektivin Stella Gibson von London nach Belfast in Nordirland entsandt. Als kurz nach ihrer Ankunft ein zweiter Mord mit ähnlichem Tatprofil geschieht, schaltet sie sich aktiv in die Ermittlungen ein und übernimmt die Leitung einer grossen Mordkommission.

Der Zuschauer kennt den Täter von Anfang an. Das tut der Serie aber keinen Abbruch, denn den Fortschritt der Ermittlungen zu beobachten und gleichzeitig zu sehen, wie gerissen und brutal der Täter ist, kann einem ganz schön verrückt machen. 

Der Familientherapeut Paul Spector führt scheinbar ein harmonisches Familienleben mit seiner Frau Sally-Ann und seinen Kindern Liam und Olivia, verübt aber gleichzeitig brutale Morde an einander ähnelnden Frauen. 

Mindhunter

Mindhunter ist eine US-amerikanische Thriller-Drama-Serie aus dem Hause Netflix, die auf dem Roman Mind Hunter: Inside the FBI's Elite Serial Crime Unit von John E. Douglas und Mark Olshaker basiert.

Die beiden FBI-Agenten Holden Ford und Bill Tench hoffen in den 1970er Jahren mit der Befragung von Serienmördern Rückschlüsse auf deren Motive und Vorgehensweise ziehen zu können. Selten ist jedoch der Erfolg auf ihrer Seite. Die meiste Zeit geht es darum, sich in Geduld zu üben und den nächsten Zug des Gegenspielers abzuwarten. Nur so können sie die Muster der Serienkiller erkennen und ihnen im Anschluss das Handwerk legen.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 10. Oktober 2021 16:32
aktualisiert: 8. Oktober 2021 13:53