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Jöh-Effekt

So herzig sind die Totenkopfäffchen im Zoo Zürich

21. April 2021, 13:57 Uhr
Sie lieben es, sich mit ihrem eigenen Urin zu parfümieren. Sie lassen sich von anderen Affen ans Futter lotsen. Und die Männchen werden für die Paarungszeit richtig fett: Totenkopfäffchen haben sehr spezielle Eigenschaften, mögen die Zoobesucher aber dennoch zu verzücken.

Die kleinen Affen kennt jeder, der einen Pippi-Langstrumpf-Film gesehen hat. Denn die «Meerkatze», die auf den Namen «Herr Nilsson» hört, ist eigentlich ein Totenkopfäffchen. Den wenig attraktiven Namen verdanken die Tiere ihrer charakteristischen Gesichtszeichnung.

Totenkopfaffen sind sehr soziale Tiere und leben in Gruppen von 35 bis 65 Mitgliedern. Doch kurz vor der Paarungszeit legen sie alle Hemmungen ab. Männchen nehmen bis zu 20 Prozent ihres Körpergewichts zu, um bei den Weibchen zu punkten. Denn das Rennen macht meist das dickste Männchen.

Im Zoo Zürich leben derzeit sechs Totenkopfäffchen aus Bolivien – drei Weibchen, ein Männchen und zwei Jungtiere. Bei schönem Wetter und milden Temperaturen halten sie sich gerne in der Aussenanlage auf. Diese befindet sich im Zoo Zürich auf der Affeninsel im Pantanal.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 21. April 2021 13:56
aktualisiert: 21. April 2021 13:57