Cybersicherheit

So schützt du deine Daten in den Ferien

16. Mai 2022, 13:07 Uhr
Bald starten wieder die Sommerferien. Nach zwei Jahren Corona zieht es dabei wieder viele Schweizerinnen und Schweizer ins Ausland. Mit im Gepäck: das Smartphone. Die Hochschule Luzern hat Tipps zusammengetragen, wie du dein Handy und die darauf gespeicherten Daten schützen kannst.
Die Hochschule Luzern gibt Tipps für die Cybersicherheit im Ausland.
© Getty

«Mit dem Telefon kann ich Ferienfotos schiessen, in fremden Städten navigieren oder eine dringende Zahlung notfalls vom Ausland aus tätigen.» Laut Oliver Hirschi, Leiter der Informations-Plattform «eBanking – aber sicher!» der Hochschule Luzern, sei das zwar praktisch, es berge aber auch Risiken beim Datenschutz. Diese seien vielen Reisenden nicht bewusst.

Mit einer neuen Sicherheitskampagne will die Hochschule Luzern nun auf die Gefahren im Ausland aufmerksam machen. Dort können sich Reisende wichtige Tipps holen, um ihr Handy vor Cyberangriffen zu schützen. «Der klassische Handy-Diebstahl bleibt zwar weiterhin eine Gefahr. Allerdings müssen Kriminelle das Gerät nicht stehlen, um Schaden anzurichten; sie können es auch über schlecht gesicherte öffentliche WiFi-Netze – beispielsweise in der Strandbar – hacken», gibt der Cybersicherheits-Experte der HSLU zu bedenken.

Zahlen zu Smartphones und Tablets, die im Ausland gestohlen oder gehackt wurden, werden zwar nicht erhoben. Angesichts der rasanten Zunahme von Cyberangriffen weltweit empfehle es sich jedoch, auch in den Ferien wachsam zu bleiben, so Hirschi.

Vier einfache Sicherheits-Tipps:

  1. Backup erstellen: Bevor du in die Ferien reist, solltest du deine Daten vorsichtshalber sichern.
  2. Vorsicht beim WLAN: Nur mit vertrauenswürdigem und verschlüsseltem WLAN verbinden. Meist ist das Netzwerk im Hotel eine gute Wahl. Öffentliche «Free WiFi»-Netze sind dagegen oft unsicher und sollten gemieden werden.
  3. Nur mit dem eigenen Gerät Banking machen: Fremde oder öffentlich zugängliche Geräte wie etwa der Computer in der Hotel-Lobby sind oft schlecht geschützt und nicht auf dem neusten Stand. Sensible Geschäfte wie E-Banking solltest du nur mit deinem eigenen Gerät machen.
  4. Fremde beachten: Schau, dass dir niemand über die Schultern schaut. Gerade unterwegs ist die Gefahr gross, dass dich Neugierige beim E-Banking beobachten, um dein Passwort auszuspähen.
Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 16. Mai 2022 13:07
aktualisiert: 16. Mai 2022 13:07
Anzeige