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Tierischer Herbst

Viviane und die Biber

29. Oktober 2020, 21:00 Uhr
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Quelle: tele1

Im Herbst hat Viviane Magistra von der Biberfachstelle immer viel zu tun. Während dieser Zeit bereiten sich die Biber nämlich für den Winter vor. Die Tiere fällen Bäume, holen Mais vom Feld und erhöhen ihre Dämme – was zu Schäden führen kann.

«Der Biber ist Künstler, Architekt und Naturmanager in Einem. Ich fühle mich geehrt, dass ich dazu beitragen kann, dass sich der Biber in der Schweiz wohl fühlt und von den Menschen akzeptiert wird.» Viviane Magistra lebt für ihre Arbeit. Zusammen mit den Kollegen von der Biberfachstelle des Kantons Zürich gibt sie Auskunft bei Fragen rund um den Biber.

In der Schweiz leben rund 5'000 Biber. Seit den 1960er Jahren ist die grösste in Europa lebende Nagetierart geschützt. Zur Nahrungsbeschaffung und um sich die Umgebung nach seinen Bedürfnissen zu gestalten, fällt der Biber Bäume, staut Bäche und gräbt Bauten. Das kann zu Konflikten führen. Aus diesem Grund gibt es die Biberfachstelle. Zusammen mit den Betroffenen sucht sie eine verträgliche Lösung. Die Entscheidung fällt jedoch immer zugunsten des Tieres – der Biber und seine Bauten sind geschützt. Eine Umsiedlung ist verboten.

Warum ein privater Weiher-Besitzer nicht glücklich über die Anwesenheit eines Bibers ist, erklärt er oben im Video.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 29. Oktober 2020 20:00
aktualisiert: 29. Oktober 2020 21:00