Ratgeber

Corona drückt auf die Psyche? Das kannst du dagegen tun

2. März 2021, 08:26 Uhr
Im Frühling ist man eigentlich voller Tatendrang. Diesem wird durch die Einschränkungen aber der Riegel geschoben. Wie man trotzdem zu seiner Psyche Sorge tragen kann, erfährst du im Video.
© Keystone
Seit gut einem Jahr drückt die Coronakrise auf die physische und psychsiche Gesundheit. Laut einer Umfrage, geben 50 Prozent der Befragten an, dass sie viel mehr Angst und Sorgen haben, jeder Vierte leidet unter Schlafstörungen. Diese Auswirkungen spürt auch Christoph Brandmaier, Oberarzt / Stellenleiter, Soziologe M.A. der Luzerner Psychiatrie.

Wir haben den Winter mehr oder weniger überstanden: Umzüge sind ins Wasser gefallen, Weihnachten fand nur eingeschränkt statt und die Fasnacht 2021 wurde verboten. Doch wir haben es geschafft: Der Frühling lockt und damit der Tatendrang. Eigentlich. Denn so richtig loslegen können wir trotzdem nicht: Massnahmen hier, Einschränkungen dort. Das drückt auf die Psyche, sagt Brandmaier.

«Wir können viel durchhalten, wenn wir Erlebtes teilen können, etwa mit Anlässen.» Dass das nicht mehr möglich ist, merke man auch in der Psychiatrie. «Immer mehr Menschen kommen in die Psychiatrie, weil sie Existenzsorgen oder chronische Schlafstörungen haben und nicht mehr abschalten können.»

Welche Tipps Brandmaier für die psychsiche Gesundheit hat, siehst du im Video.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 1. März 2021 21:02
aktualisiert: 2. März 2021 08:26