Stützpunktfeuerwehr Zug

Die Feuerwehr in Zug setzt auf Drohnen-Technik

19. März 2021, 10:02 Uhr
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Quelle: Tele 1

Meterhohe Flammen und ungenaue Informationen: Die Feuerwehr hat oft keinen leichten Job. Nun soll moderne Technik helfen. Die Stützpunktfeuerwehr Zug setzt als erste in der Zentralschweiz auf Drohnenflüge zu Aufklärungszwecken. Wir waren bei einer Übung dabei.

Stellen sie sich vor, es brennt. Die Flammen sind aber so gross, dass man von aussen nicht genau sieht, woher der Brand kommt. Ein Problem, das viele Feuerwehren kennen. Die Stützpunktfeuerwehr Zug holt sich deshalb Hilfe von oben. Als erste Feuerwehr in der Zentralschweiz setzt sie beim Brandlöschen eine eigene Drohne ein. Und damit dies klappt, hatte das Team in diesen Tagen seine erste grosse Übung. Wir waren dabei.

Erste Aufgabe: Aufklärungsflug

Der Auftrag ist klar: Die Drohne muss zu Beginn eine Übersicht der Situation rund um die Scheune liefern – das ausgewählte und fiktive Brandobjekt. Die gelieferten Bilder der Drohne sind für den Einsatzleiter eine grosse Hilfe. So sieht er in Sekundenschnelle auf einem Bildschirm im Löschfahrzeug, wie sich die Situation präsentiert und was zu tun ist.

Der Kommandant kann somit abschätzen, ob Personen oder Tiere involviert sind, wie sich der Verlauf des Feuers zeigt und welche Entwicklung zu erwarten ist. Er kann somit differenzierte Entscheidungen treffen – dank verschiedenen Blickwinkeln und Ansichten –, als wenn er nur Informationen vom Hörensagen hat.

Wie eine solche Übung aussieht, erfahrt ihr im Video.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 19. März 2021 10:02
aktualisiert: 19. März 2021 10:02