Pilatus Arena in Kriens

«Die Halle ist überlebenswichtig für uns»

26. Juni 2020, 06:05 Uhr
Für den Handballclub Kriens-Luzern war heute Donnerstag ein historischer Tag. Mit der Zusage des Krienser Stadtparlaments zur Pilatus Arena kann der Club nun positiv in die Zukunft blicken. Doch die Grösse des Bauprojekts stösst auch auf Kritik.
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Um die Zukunft des Handballclubs Kriens-Luzern zu sichern, wird eine multifunktionale Halle benötigt. Dieser Auffassung ist Nick Christen, Geschäftsführer HC Kriens-Luzern: «Die Infrastruktur ist überlebenswichtig für uns.» Die Hallen würden den Vorschriften der Europäischen Handball Federation EHF und den Anforderungen der TV-Stationen nicht mehr genügen, so Christen. Allen anderen Handballclubs stehe jedoch eine solche Infrastruktur zur Verfügung.

Zu grosse Halle für den HC Kriens-Luzern

Trotzdem gibt es auch eine kritische Stimme: Nämlich die von Peter Stofer der Grünen. Er sagte als einziger Nein zum Projekt und begründet dies mit dem überrissenen Bauprojekt: «Aus sportlicher Sicht ist die Halle für den HC Kriens-Luzern zu gross.» Er fordert, dass das Bauprojekt vors Volk kommen soll. Dafür müsste aber das Referendum ergriffen werden.

Wohnungen werden teurer

Ein solches würde den Zeitplan weiter verzögern. Und das ist nicht im Sinne der Investoren. «Jede weitere Verzögerung würde die Kosten für das Projekt weiter erhöhen», schreibt die Pilatus Arena AG in einer Medienmitteilung. Das Budget der Investoren wurde bereits auf neu 5.7 Millionen Franken erhöht. Folglich werden noch Änderungen bei der Halle und den Wohnungen vorgenommen. «Wir haben für die Überbauung ein neues Konzept erarbeitet», sagt Toni Bucher, Verwaltungsratspräsident Pilatus Arena AG. Aus diesem Grund werden die Wohnungen auch teurer.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 26. Juni 2020 06:31
aktualisiert: 26. Juni 2020 06:31