Fokus

«Die Tabelle zeigt uns, dass das noch nicht reicht.»

21. Dezember 2020, 18:28 Uhr
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Quelle: tele1

FCL-Trainer Fabio Celestini schaut mit uns im «Fokus» auf die bisherige Saison zurück. Was fehlt dem ambitionierten Trainer in seiner Mannschaft? Welche Rollen spielen Bürki, Grether und Carbonell in seinem Spiel? Und was Celestini den Blick auf die Tabelle verrät.

Am Mittwoch steht für den FCL das 14. Saisonspiel auf dem Programm. Obwohl insgesamt noch fünf Spiele zur Halbzeit fehlen, ziehen wir Bilanz. Mit 13 Punkten in 13 Spielen und auf dem achten Platz, will sich Fabio Celestini nicht ausruhen. Zu eng sind die Mannschaften in dieser Saison zusammen, zu viel kann noch passieren.

Die Sieger-Mentalität fehlt dem FCL noch

Der FCL hat sich gemacht, ist seit Beginn der Saison zu einer Einheit zusammengewachsen, hat Moral bewiesen und gekämpft. Celestinis Plan scheint aufzugehen. Beim ersten Saisonsieg in Genf scheint Ende November ein Knopf aufgegangen zu sein. Es folgten in drei Spielen zwei weitere Siege (beide gegen Sion), ein Remis gegen den FC Zürich und gestern der Dämpfer mit der 1:2-Niederlage gegen Lausanne. «Viele Sachen machen wir gut, aber die Tabelle zeigt uns, dass das noch nicht reicht», erklärt Fabio Celestini im «Fokus». Damit meine er, dass ihm bei den Spielern und anderen Mitgliedern im Verein die Ambition, der absolute Siegeswille, noch fehlt.

Celestini ist aber auch fest davon überzeugt, dass seine Spielidee bei den Spielern angekommen ist und seine Männer Lust haben, Fussball zu spielen. Genau so wie er selber: «Ich arbeite mit Leidenschaft und wenn ich Spass im Training und auf dem Feld habe, gibt mir das Energie», antwortet der Trainer auf die Frage nach vorzeitigen Vertragsgesprächen.

Was macht Remo Meyer in der Transferzeit?

Die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Trainer Fabio Celestini scheint nur noch Formsache zu sein. Man wolle sich bis und mit dem Spiel am Mittwoch gegen Basel auf die Meisterschaft konzentrieren. Laut Sportchef Meyer zeige aber der zweite Teil der Vorrundenspiele ganz klar die richtige Richtung an. Sprich: die Vorzeichen stehen auf Verlängerung.

Der Trainer soll also bleiben und auch am Kader will Meyer möglichst nicht mehr rumschrauben. «Grundsätzlich sind Veränderungen in der Winterpause eher heikel. Wir müssen aber schauen wie es mit Tsiy Ndenge und Alex Carbonell weitergeht.» Transfers seien grundsätzlich beim FCL aber keine geplant. Die Zeit bis zum Wiederbeginn der Meisterschaft am 24. Januar ist ohnehin knapp, und das Coronavirus macht die Transfergeschäfte auch nicht einfacher.

Wie sich die Arbeit des Sportchefs beim FCL während der Coronakrise verändert hat und worauf sich Remo Meyer am meisten freut, wenn der ganze Spuk vorbei ist, das erzählt er im «Fokus» im Video oben.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 21. Dezember 2020 18:29
aktualisiert: 21. Dezember 2020 18:28