Härtefall-Gelder

Luzerner Gastro-Ketten fühlen sich verarscht

15. Februar 2021, 06:54 Uhr
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Quelle: tele1

Muss ein Restaurant aufgrund der Corona-Massnahmen schliessen, hat es Anspruch auf Härtefall-Gelder des Bundes. Im Vergleich zu einzelnen Restaurants kommen grosse Gastro-Ketten dabei je nach dem aber schlecht weg.

Grund dafür ist nur ein Wort in der Verordnung, welches aber für Gastroketten wie zum Beispiel die Luzerner Remimag grosse Auswirkungen hat. Gemäss Gesetz hat ein Unternehmen Anspruch auf À-fonds-perdu-Beiträge bis zu 20 Prozent des Jahresumsatzes, maximal 750'000 Franken. Dies gilt auch für die Remimag, obwohl sie nicht nur eines, sondern 28 Restaurants betreiben. 

Für die Gastro-Kette gibt es also nur rund 30'000 Franken pro Restaurant. Die Fixkosten von rund einer Million Franken pro Monat übersteigen dies aber bei weiten. 

Im Interview spricht Geschäftsfüher Bastian Eltschinger über diesen «unhaltbaren Zustand» und was er dagegen tun will. 

(red.)

Quelle: Tele 1
veröffentlicht: 15. Februar 2021 06:10
aktualisiert: 15. Februar 2021 06:54