Beleidigungen im Alltag

Teil 1 der Serie: «ACAB-Schmierereien geben uns zu denken»

17. Februar 2021, 14:31 Uhr
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Quelle: Pilatus Today

«Worte können verletzen», sagte man uns schon im Kindergarten. Doch was genau lösen Beleidigungen bei denen aus, die ihnen am häufigsten ausgesetzt sind? Und warum beleidigen wir eigentlich? In unserer Video-Serie treffen wir drei Personen, die sich im Alltag viel anhören müssen.

Im ersten Teil nimmt uns Adi Achermann, Kommandant der Luzerner Polizei, im Streifenwagen mit. Er erzählt, was wütende Worte bei ihm und seinen Leuten auslösen. Ein nächtlicher Einsatz, wenn man weiss, dass auf den Strassen Alkohol oder Drogen konsumiert werden, kann bei den Beamten bereits im Voraus für ein ungutes Gefühl sorgen. Besonders schlimm findet Achermann, wenn sich bei einer Kontrolle völlig unbeteiligte Personen plötzlich gegen die Polizei wenden.

Für ihn haben viele Menschen ein verzerrtes Bild vom Staat. «Wir hatten noch nie so einen guten Staat wie heute», so Achermann. Dennoch gäbe es Menschen, welche die Arbeit der Staatsgewalt bewusst schlechtmachen. Er spürt, dass Beleidigungen gegen die Polizei in den letzten Jahren immer häufiger werden.  Kommandant Achermann will aufzeigen, dass hinter der Uniform noch immer ein Mensch steckt: «Ich wünsche mir wieder mehr Anstand und Respekt von allen Menschen.»

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 17. Februar 2021 11:33
aktualisiert: 17. Februar 2021 14:31