«Unterwegs» mit Gasser Felstechnik

«Es sieht ein wenig aus wie eine grosse Wurst»

26. Juni 2022, 17:38 Uhr
Moderator Damian Betschart ist diese Woche mit der Gasser Felstechnik AG «Unterwegs». Diese feiert nämlich ihr 100-jähriges Bestehen. Zur «Feier des Tages» gibt es einen Hang zu sichern und eine Sprengung auszulösen.
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Quelle: Tele 1

Die Gasser Felstechnik AG mit Sitz in Lungern ist ein traditionsreiches und unabhängiges Unternehmen der Obwaldner Bauwirtschaft. 1922 gegründet, befindet sich der Familienbetrieb heute im Besitz der vierten Generation. Die Unternehmung ist spezialisiert auf Untertagebau, Felssicherung, Sprengungen und Spezialtiefbau. Moderator Damian Betschart darf diesmal den Experten der Gasser Felstechnik über die Schultern schauen. Eigentlich darf er nicht nur schauen, sondern auch anpacken.

Oberhalb des Zugersees gibt es nämlich einen Hang für Bauarbeiten zu sichern. Andy Zihlmann spannt seinen «Handlanger» gleich voll mit ein. Es werden Gitter zum Halt von Spritzbeton verbaut. Eine körperliche Arbeit. Als Belohnung gibt es dafür eine Fahrt mit dem Bagger. Keine einfache Aufgabe bei zwei Joysticks und gefühlten 245 Knöpfen zum vor-, rück- und seitwärtsfahren. Strasse und Wald sind aber nach der Fahrt von Damian Betschart noch intakt.

Weniger intakt ist kurz später dafür das Gestein oberhalb von Ennetmoos. Dort gilt es im Steinbruch nämlich eine Sprengung vorzubereiten. Damian Betschart erfährt dabei so einiges über Sicherheit und Sprengstoff: «Das sieht ein wenig aus wie eine grosse Wurst?» - «Das ist eine grosse Wurst», scherzt Marco Rohrer, Leiter Sprengbetriebe Gasser Felstechnik AG. Als dann alle Sprenglöcher zur genüge mit Sprengstoff versorgt sind, muss nur noch alles miteinander verkabelt werden, ehe Damian Betschart die Sprengung auslösen darf.

Quelle: Tele 1
veröffentlicht: 26. Juni 2022 19:40
aktualisiert: 26. Juni 2022 19:40
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