Videos
Unterwegs

Im Unterwegs besucht Damian Betschart Legobauer

Unterwegs

«Ich habe Lego im Wert eines Neuwagens»

· Online seit 07.04.2024, 19:33 Uhr
Das Festival der Spiele zeigt Anfang April in Beckenried die grösste Legoausstellung der Zentralschweiz. Damian Betschart taucht ein in die bunten Miniaturwelten und merkt schnell: Lego ist nicht nur Spielzeug, Lego ist eine Leidenschaft.

Quelle: Tele 1

Anzeige

An der «Brickingried» in Beckenried treffen sich Anfang April Spiele-Fans aus der ganzen Schweiz. Auf rund 900 Quadratmetern gibt es Lego-Kunstwerke in allen Farben und Formen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Damian Betschart hat im Vorfeld zur Ausstellung drei Legobauer besucht.

Pius Lacher spielte als Kind mit Legos und entdeckte die Liebe dazu erst viele Jahre später wieder: «Wie das halt so ist: im Teenager-Alter interessiert man sich für andere Dinge wie Party oder Frauen. Als ich selbst Vater wurde, kam ich wieder auf den Geschmack. Mittlerweile besitze ich Lego im Wert eines Neuwagens». Damian Betschart ist begeistert ab so vielen Details. Pius Lacher baut vor allem Schiffe in allen Variationen und Grössen. «Mein grösstes Schiff ist rund drei Meter lang».

Mosaik-Kunst aus Legosteinen

Spezialisiert auf Mosaik und Skulpturen hat sich Venancio Eberli. Ihn begleitet die Leidenschaft zu den farbigen Bausteinen schon sein ganzes Leben lang. «Ich spiele schon mit Legos seit ich klein bin. Am liebsten gestalte ich Gesichter zu einem Mosaik. Oft einfach aus dem Kopf heraus ohne Vorlage».

Venancio Eberli hat tausende von Bausteinen zu Hause in seiner Wohnung, gesammelt über die letzten Jahrzehnte. Nicht nur das Bauen mit echten Legos gefällt ihm, auch das Konzipieren am Computer macht ihm Spass: «Manchmal baue ich ganze Kunstwerke einfach am PC, ohne dass ich sie danach kaufe und in Echt baue».

Limite von 400 Franken pro Monat

Planung ist auch bei Marco Kaspar das A und O. Er entwirft gerade eine riesige Landschaft mit teilen der SOB-Strecke. «Hier habe ich den Gotthard-Tunnel aus Steinen nachgebaut, es gibt einen grossen Bahnhof und viele Felder mit Korn und einem Mähdrescher». Damian Betschart ist begeistert ab so vielen kleinen Details: «Da brauchst du ja ewig lange, bis du alles fertig hast?»

Marco Kasper lacht: «Ja, am Ende wird die ganze Landschaft ca. 3 x 6 Meter gross. Wenn ich in einem Jahr fertig bin, wäre das natürlich toll. Aber es kann auch viel länger dauern.» Und was sagt seine Frau zu diesem teuren Hobby? «Ich setze mir selbst eine Limite, dass ich pro Monat nicht mehr als 400 Franken ausgebe. Und, wenn ich in meinem Atelier bin, weiss sie zumindest immer, wo ich stecke».

(red.)

veröffentlicht: 7. April 2024 19:33
aktualisiert: 7. April 2024 19:33
Quelle: Tele 1

Anzeige
Anzeige
redaktion@pilatustoday.ch