Anzeige
Corona-Effekt

Weil viele in der Krise umsatteln, fehlt der Gastronomie das Personal

4. Juni 2021, 06:33 Uhr
Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: PilatusToday

Trotz Lockerungen der Corona-Massnahmen bleibt für die Gastro ein bitterer Nachgeschmack: Während die Beizen und Restaurants geschlossen waren, hat sich Personalmangel breitgemacht. Neue Leute für die zurzeit unsichere Branche zu finden, ist schwierig.

Viele Fachkräfte aus der Küche oder dem Service landeten auf dem Höhepunkt der Krise auf dem Abstellgleis. Wer konnte, hat umgesattelt. Jetzt, wo die Gastronominnen und Gastronomen wieder ganz aufmachen können, muss neues Personal her. So auch beim Hotel Sporting in Marbach im Entlebuch.

Weil die Köchin den Betrieb diesen Monat verlässt, sucht Betreiber René Duss händeringend Verstärkung. Bis diese gefunden ist, muss auch der Chef vermehrt in der Küche mit anpacken. Schlimmstenfalls müsse man Anfragen für Bankette und andere Events ablehnen, so der Betreiber.

40 Prozent des Gastropersonals ist arbeitslos

René Duss versucht die Vorzüge des Jobs zu unterstreichen. «Es ist ein schöner Beruf, den man überall auf der Welt ausüben kann. Dies sollte für junge Leute ein Anreiz sein.» Wichtig sei, dass man nicht nur auf den Lohn oder die Arbeitszeiten schaue, so der Gastronom.

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 4. Juni 2021 06:31
aktualisiert: 4. Juni 2021 06:33