Somalia

Anschlag auf Präsidentenpalast in Somalia vereitelt - zwei Tote

13. Februar 2021, 11:50 Uhr
Ein Mann geht an Wrackteilen am Tatort eines Bombenanschlags vorbei. Nach Angaben der Polizei starben ein Selbstmordattentäter und mehrere Zivilisten wurden verwundet, als ein Fahrzeug in der Nähe eines Kontrollpunkts vor dem Präsidentenpalast in Somalias Hauptstadt Mogadischu explodierte. Foto: Farah Abdi Warsameh/AP/dpa
© Keystone/AP/Farah Abdi Warsameh
In Somalia haben Sicherheitskräfte nach Polizeiangaben einen Anschlag auf den Präsidentenpalast in Mogadischu vereitelt.

Der mutmassliche Attentäter sprengte sich in die Luft, tötete dabei sich selbst und einen Passanten und verletzte sieben weitere Menschen, wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte.

Die Polizei habe ein verdächtiges Auto verfolgt und beschossen, nachdem es einen Kontrollposten durchbrochen habe und auf den Präsidentenpalast zugerast sei, sagte der Polizeioffizier Ahmed Bashane der Deutschen Presse-Agentur. Der Fahrer habe seine Sprengladung vor Erreichen des Ziels noch zünden können. Zwölf Fahrzeuge wurden bei der Explosion, die weit durch die Hauptstadt zu hören war, zerstört.

Die sunnitische Terrorgruppe Al-Shabaab bekannte sich in ihrem Radiosender Andalus zu dem Anschlag. Die Gruppe, die dem Terrornetz Al-Kaida nahesteht, kämpft in dem ostafrikanischen Land seit Jahren um die Vorherrschaft.

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. Februar 2021 11:50
aktualisiert: 13. Februar 2021 11:50