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China

Biden telefoniert mit Xi: Kritik wegen Handel und Menschenrechten

11. Februar 2021, 09:29 Uhr
Zum ersten Mal seit seiner Amtsübernahme vor gut drei Wochen hat US-Präsident Joe Biden mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping telefoniert.
ARCHIV - US-Präsident Joe Biden spricht im Pentagon. Foto: Patrick Semansky/AP/dpa
© Keystone/AP/Patrick Semansky

Nach Angaben des Weissen Hauses in Washington hat Biden dabei seine «grundlegenden Sorgen über Pekings zwangsweise und unfaire wirtschaftliche Praktiken, die Repression in Hongkong, Menschenrechtsverletzungen in Xinjiang und zunehmend herausfordernde Aktionen in der Region, einschliesslich gegenüber Taiwan unterstrichen». Der Anruf fand am Donnerstagmorgen Pekinger Zeit (in Washington Mittwochabend Ortszeit) statt.

Beide Staatsoberhäupter hätten auch über den Kampf gegen die Covid-19-Pandemie und die gemeinsamen Herausforderungen für die Gesundheit in der Welt, den Klimawandel und das Verhindern einer Weiterverbreitung von Waffen gesprochen, teilte das Weisse Haus ferner mit. Biden setzte sich zudem für einen «freien und offenen Indo-Pazifik» ein. China beansprucht weite Teile des Südchinesischen Meeres, während sich die USA in dem umstrittenen Meeresgebiet mit Einsätzen ihrer Marine für die Freiheit der Schifffahrt einsetzen.

Biden übermittelte Xi auch beste Wünsche an sein Volk anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes, das in dem Land in der Nacht zum Freitag begrüsst wird.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. Februar 2021 09:29
aktualisiert: 11. Februar 2021 09:29