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Griechenland

Brand im Westen von Athen tobt weiter - Ortschaft gerettet

19. August 2021, 10:05 Uhr
Griechische und polnische Feuerwehrleute haben die Ortschaft Vilia im Westen Athens gegen einen seit Tagen tobenden Brand verteidigt und die Ortschaft mit rund 3000 Einwohnern gerettet.
Ein Feuerwehrmann löscht ein Feuer während eines Waldbrandes in der Region Vilia etwa 60 Kilometer nordwestlich von Athen (18.08.2021). Ein großer Flächenbrand nordwestlich der griechischen Hauptstadt hat am dritten Tag große Teile eines Kiefernwaldes verschlungen und bedroht ein großes Dorf. Foto: Thanassis Stavrakis/AP/dpa
© Keystone/AP/Thanassis Stavrakis

Der griechische Rundfunk berichtete über die erfolgreiche Löschaktion in der Nacht zum Donnerstag. «Wir hoffen, heute die Brände unter Kontrolle zu bringen», sagte der Gouverneur der Region, Giorgos Patoulis, im griechischen Rundfunk weiter. Am Mittwoch hatte sich der Wind gedreht - ein riesiges Flammenmeer hatte von den umliegenden Bergen aus Kurs auf die Ortschaft genommen.

Mehrere Hubschrauber und Löschflugzeuge versuchten am Donnerstag mit dem ersten Tageslicht weiter, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Dieser ist nach Angaben des Ministers für Bürgerschutz, Michalis Chrysochoidis, schwer löschbar: Es gebe keine Strassen oder Schneisen, auf denen die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen die Brände auf den hohen Bergen der Region Vilia erreichen könne, die dicht mit Pinienbäumen bewaldet sind.

Quelle: sda
veröffentlicht: 19. August 2021 10:05
aktualisiert: 19. August 2021 10:05