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US-Wahlen

Die Situation am frühen Mittwochmorgen

4. November 2020, 05:12 Uhr
Joe Biden und US-Präsident Donald Trump. Foto: ROURKE/SEMANSKY/AP/dpa
© Keystone/AP/ROURKE/SEMANSKY
Am Mittwochmorgen früh ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Noch sind die grossen Überraschungen ausgeblieben. In den wichtigen Swing States ist noch nichts entschieden.

Bis auf Hawaii und Alaska sind überall die Wahlzentren geschlossen, die Stimmen werden ausgezählt. Oder zumindest fast alle. In einigen Staaten werden noch ein paar späte Briefwahlstimmen dazukommen.

Spannend wird es in den sogenannten Swing States und Battleground States. Das sind die Staaten, die nicht strikt Republikaner oder Demokraten wählen. In diesen Staaten ist es noch überall zu knapp, um einen Sieger auszurufen.

270 Wahlmänner-Stimmen müssen gewonnen werden, um Präsident zu werden. Derzeit steht es – je nach Medium – von 131 zu 98 für Biden (Nachrichtenagentur AP) oder 138 zu 115 für Trump (Decision Desk HQ). Es ist also noch viel zu früh, einen Entscheid zu verkünden. Bald werden die Weststaaten dazu kommen, dann sollte sich langsam ein Bild abzeichnen.

Bisher gab es keine Überraschungen. Was bemerkenswert ist, ist dass Donald Trump in Florida – einem der wichtigsten Staaten auf dem Weg zum Amt – die Nase klar vorn hat. Der amtierende US-Präsident muss diesen Staat gewinnen, wenn er die Wahl gewinnen will. Das Augenmerk wird aber vor allem auf Ohio und Texas gelegt, hier könnte sich die Wahl entscheiden.

Hier geht es zum Live-Ticker.

Wer gewinnt jetzt die Wahl?

Entscheidend werden die Swing States im Mittleren Westen sein. Ohio ist noch völlig offen, sollte Biden hier gewinnen, wäre er Favorit. Allerdings wählte der Staat zuletzt mehrheitlich Republikaner. Eine weitere Chance hätte Biden mit Pennsylvania, nur müssten wir dann ganz lange auf das Resultat warten. Stimmen per Briefwahl können auch in den nächsten Tagen eintreffen, vorher wird kein offizielles Resultat verkündet.

Diese Staaten sind entschieden:

Donald Trump holt sich die traditionell republikanischen Staaten:

Alabama (9 Stimmen), Arkansas (6), Indiana (11), Kansas (6), Kentucky (8), Louisiana (8), Mississippi (6), Missouri (10), Nebraska (2), Nebraska 3rd District (1), North Dakota (3), Oklahoma (7), South Carolina (9), South Dakota (3), Tennessee (11), Utah (6), Vest Virginia (5) und Wyoming (3). Das macht Total 114 Stimmen.

Diese Staaten wird Trump voraussichtlich holen: Alaska (3), Idaho (4), Montana (3) und Nebraska 1st District (1). Damit würde Trump auf 125 Stimmen kommen.

Joe Biden holt sich die traditionell demokratischen Staaten:

Colorado (9), Connecticut (7), Delaware (3), District of Columbia (3), Illinois (20), Maryland (10), Massachusetts (11), New Jersey (14), New Mexico (5), New York (29), Rhode Island (4), Vermont (3) und Virginia (13). Das macht Total 131 Stimmen.

Diese Staaten wird Biden voraussichtlich holen: Kalifornien (55), Hawaii (4), Maine (2), Maine 1st District (1), Oregon (7), New Hampshire (4) und Washington (12). Damit würde Biden auf 216 Stimmen kommen.

Diese Staaten sind umkämpft:

Arizona (11), Florida (29, Tendenz zu Trump), Georgia (16), Iowa (6), Maine 2nd District (1), Michigan (16), Minnesota (10), Nebraska 2nd District (1), Nevada (6), North Carolina (15), Ohio (18, Tendenz zu Biden), Pennsylvania (20), Texas (38) und Wisconsin (10).

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 4. November 2020 05:13
aktualisiert: 4. November 2020 05:12