Nach Johnson & Johnson Rückzug

Experten: Impfstoff-Typ könnte Ursache für Nebenwirkungen sein

14. April 2021, 05:59 Uhr
Die seltenen schweren Nebenwirkungen nach der Impfung mit den Präparaten von Astrazeneca und Johnson & Johnson hängen laut deutschen Experten möglicherweise mit dem speziellen Typ dieser Impfstoffe zusammen.
Nach AstraZeneca gerät jetzt auch der Impfstoff von Johnson & Johnson wegen Nebenwirkungen in die Schlagzeilen.
© Keystone/AP/Mary Altaffer

«Die Tatsache, dass beide Impfstoffe auf dem gleichen Prinzip beruhen und die gleichen Probleme verursachen, spricht eher dafür, dass der Vektor selbst die Ursache ist», sagte Johannes Oldenburg vom Universitätsklinikum Bonn der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings sei das zum gegenwärtigen Zeitpunkt spekulativ.

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hatte am Dienstag wegen Berichten über Sinusvenenthrombosen nach der Impfung den Marktstart seines Präparats in Europa aufgeschoben. Zuvor hatten Behörden in den USA ein vorübergehendes Aussetzen der Impfungen empfohlen, nachdem sechs Fälle der Hirnvenenthrombosen erfasst worden waren.

Quelle: sda
veröffentlicht: 14. April 2021 05:59
aktualisiert: 14. April 2021 05:59
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