Ausbildung

Fachklasse Grafik soll in die Viscosistadt in Emmenbrücke einziehen

24. August 2020, 10:05 Uhr
Bereits in der Viscosistadt angesiedelt ist das Departement Design und Kunst der Hochschule Luzern. Nun soll auch die Fachklasse Grafik da hin ziehen. (Archivbild)
© KEYSTONE/ALEXANDRA WEY
Angehende Grafikerinnen und Grafiker sollen ab August 2022 ihre Ausbildung auf dem Viscosi-Areal in Emmenbrücke LU absolvieren können. Dafür beantragt die Luzerner Regierung dem Parlament einen Kredit für den Ausbau der Räume von 2,8 Millionen Franken und einen für die Miete für die nächsten zehn Jahre von 4,53 Millionen Franken.

Grund für den Umzug vom aktuellen Standort in der Luzerner Altstadt in die Viscosistadt seien mangelnde energetische und sicherheitstechnische Standards, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Botschaft an das Parlament hervor geht.

So sollen die Fachklassen ab dem Studienbeginn 2022 die Räume des ehemaligen Produktionsgebäudes der Viscosuisse in Emmenbrücke beziehen. Benötigt werden Räume für acht Klassen und Atelierräume für die praktischen Arbeiten. Die neue Fläche ist mit 2670 Quadratmetern etwas grösser als die heutige.

Die Räume müssen bis dann aber noch umgebaut werden. In den dafür beantragten 2,8 Millionen Franken sind auch die Kosten für die Einrichtung, Ausstattung, den Umzug und die Beschriftung enthalten. Die Kosten würden der Investitionsrechnung kantonale Hochbauten belastet und seien im Aufgaben- und Finanzplan 2020 bis 2023 nicht enthalten, heisst es weiter.

Altstadtbau verkaufen

Weiter beantragt die Regierung dem Parlament einen Kredit für die wiederkehrenden Mietkosten, die sich pro Jahr auf rund 453'000 Franken belaufen. Geplant ist, einen Mietvertrag von zehn Jahren abzuschliessen mit der Möglichkeit einer Verlängerung von insgesamt 15 Jahren. Der heutige Standort in der Altstadt soll verkauft werden.

Bei der Fachklasse Grafik handelt es sich um einen Ausbildungsgang der Sekundarstufe II. Sie umfasst einen eidgenössischen Fähigkeitsausweis für Grafikerinnen und Grafiker sowie die Berufsmaturität. Die Ausbildung dauert vier Jahre und beinhaltet sowohl eine schulische und praktische Grundausbildung als auch Praktika in Betrieben und im Ausland.

Quelle: sda
veröffentlicht: 25. August 2020 10:18
aktualisiert: 24. August 2020 10:05