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Autoindustrie

Ford ruft mehr als 660'000 Autos in Nordamerika zurück

10. Mai 2021, 14:45 Uhr
Der US-Autobauer Ford muss zahlreiche Stadtgeländewagen in Nordamerika reparieren. Bei insgesamt gut 661'000 SUV des Modells Ford Explorer bestehe wegen eines möglichen Defekts das Risiko, dass sich Leisten vom Dach lösen, teilte das Unternehmen am Montag mit.
Der US-Autobauer Ford muss in einer grossen Rückrufaktion in Nordamerika über 660'000 Autos des Typs Ford Explorer in die Garagen zurückrufen. Es wird befürchtet, dass sich Leisten vom Dach der Fahrzeuge lösen könnten.(Archivbild)
© KEYSTONE/AP/AMR ALFIKY

Durch die Mängel an den Ford-Modellen könnten während der Fahrt Teile auf die Strasse geraten und Autofahrer gefährden, heisst es weiter. Betroffen sind laut Ford knapp 620'000 Fahrzeuge in den USA sowie rund 36'400 in Kanada und 4260 in Mexiko. Der Rückruf umfasst Modelljahrgänge von 2016 bis 2019.

Das Problem soll in den Werkstätten von Fords Vertragshändlern durch neue Halterungsbolzen behoben werden. Es seien bislang keine Unfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit den Mängeln bekannt, erklärte der Konzern.

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. Mai 2021 14:45
aktualisiert: 10. Mai 2021 14:45