Volkswirtschaft

Italiens Wirtschaft schrumpft stärker als vorhergesagt

30. September 2020, 01:50 Uhr
Die italienische Volkswirtschaft ist doch stärker negativ von der Coronavirus-Pandemie getroffen, als bisher angenommen worden war. (Symbolbild Rom)
© KEYSTONE/EPA ANSA/ANGELO CARCONI
Die italienische Wirtschaft wird nach offizieller Schätzung stärker schrumpfen, als bisher angenommen worden war. Nunmehr werde ein Rückgang des Bruttoinlandprodukts BIP um neun Prozent vorhergesagt - nach einem Minus von acht Prozent im April.

Dies teilte das italienische Finanzministerium am Dienstagabend mit. Das Staatsdefizit werde mit 10,8 Prozent allerdings kleiner ausfallen als bisher mit 11,9 Prozent erwartet, hiess es weiter. Der Wert für das kommende Jahr wurde allerdings auf 7,0 Prozent des BIP erhöht - nach bisher 5,7 Prozent. Das Defizit 2022 dürfte dann bei 4,7 Prozent liegen und 2023 bei 3,0 Prozent, schrieben die italienischen Behörden weiter. Die italienische Wirtschaft leidet - wie fast alle Länder der Welt - unter der Coronavirus-Pandemie.

Quelle: sda
veröffentlicht: 30. September 2020 01:50
aktualisiert: 30. September 2020 01:50