Erstmals nach Wochen

Keine Übersterblichkeit mehr im Kanton Luzern

20. Januar 2021, 15:36 Uhr
Im Kanton Luzern war Anfang 2021 zum ersten Mal seit Wochen keine Übersterblichkeit mehr errechnet worden. (Archivaufnahme)
© KEYSTONE/SIGI TISCHLER
Im Kanton Luzern sind in der ersten Woche 2021 nicht mehr Personen gestorben, als statistisch zu erwarten war. Dies teilte Lustat am Mittwoch mit. Bei den Personen über 65 Jahren hatte es zuvor während sieben Wochen eine Übersterblichkeit gegeben, bei denen unter 65 Jahren während einer Woche.

Wie das kantonale Statistikamt mitteilte, waren im Kanton Luzern 2020 416 Unter-65-Jährige und 2'943 Über-65-Jährige gestorben. In der jüngeren Altersgruppe gab es nur in der letzten Kalenderwoche eine leichte Übersterblichkeit, in der älteren dagegen seit Mitte November.

In der ersten Woche 2021 (4. bis 10. Januar) wurde von Lustat im Kanton Luzern auf Basis der vorliegenden Daten keine Übersterblichkeit mehr errechnet. Bei den Über-65-Jährigen gab es 64 Todesfälle, dies bei einer zu erwartenden Bandbreite von 36 bis 75. Bei den Unter-65-Jährigen wurden 3 Todesfälle registriert, dies bei einer Bandbreite von 1 bis 16.

In restlicher Zentralschweiz hält Übersterblichkeit an

Lustat stellte auch Berechnungen zu den Todesfällen in der ganzen Zentralschweiz an. Dort gab es in der älteren Altersgruppe in der ersten Woche 2021 weiterhin eine Übersterblichkeit. Diese besteht damit seit zwölf Wochen. Ende 2020 registrierte Lustat 167 Todesfälle bei einer zu erwartenden Bandbreite von 83 bis 137.

In der jüngeren Altersgruppe gab es eine Übersterblichkeit nur während zwei Wochen im Dezember 2020.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. Januar 2021 15:05
aktualisiert: 20. Januar 2021 15:36