Anzeige
Deutschland

Merkel: Politik muss «das Klima mehr in Betracht ziehen»

18. Juli 2021, 17:41 Uhr
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat bei einem Besuch im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz mehr Anstrengungen beim Klimaschutz versprochen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (3.v.r.) und Malu Dreyer (r,SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, sprechen mit einem betroffenen Anwohner in dem vom Unwetter verwüsteten Dorf Schuld. Merkel hat bei ihrem Besuch im Katastrophengebiet mehr Anstrengungen beim Klimaschutz versprochen. Foto: Christof Stache/POOL AFP/dpa
© Keystone/POOL AFP/Christof Stache

«Wir sehen, mit welcher Gewalt die Natur agieren kann», sagte Merkel am Sonntag in der Eifelgemeinde Adenau. «Wir werden uns dieser Naturgewalt entgegenstemmen - kurzfristig, aber auch mittel- und langfristig.» Es bedürfe einer Politik, «die die Natur und das Klima mehr in Betracht zieht, als wir das in den letzten Jahren gemacht haben».

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

Quelle: CH Media Video Unit / AP Video

Die Kanzlerin hatte sich zuvor ein Bild von den vom Hochwasser besonders betroffenen Gebieten gemacht. Gegen Mittag besuchte sie die Eifelgemeinde Schuld, die von der Flutkatastrophe verwüstet worden war. Die Unwetterkatastrophe im Landkreis Ahrweiler hat bislang 110 Todesopfer gefordert, 670 Menschen wurden verletzt. Begleitet wurde Merkel unter anderem von der Mainzer Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD).

Quelle: sda
veröffentlicht: 18. Juli 2021 17:25
aktualisiert: 18. Juli 2021 17:41