Nach Fernunterricht

Nachfrage nach Nachhilfe an Luzerner Berufsschulen doppelt so gross wie erwartet

19. Januar 2021, 11:19 Uhr
Nicht alle Jugendlichen sind mit dem Fernunterricht gut zurecht gekommen. Luzern bot deswegen Nachhilfe-Lernateliers an. (Symbolbild)
© KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Etliche Berufsfachschülerinnen und -schüler hatten im Kanton Luzern Mühe mit dem Fernunterricht. Die Berufsfachschulen mussten nach der Wiederaufnahme 300 Jugendliche und damit mehr als doppelt so viele wie erwartet zusätzlich unterrichten, wie die Dienststelle Berufs- und Weiterbildung am Dienstag mitteilte.

Für Berufsfachschülerinnen und -schüler, die im zehnwöchigen Fernunterricht Mühe mit dem Lernen hatten, bot der Kanton Luzern im Rahmen eines vom Bund mitfinanzierten Projekts Nachhilfeunterricht an. Diese Lernateliers hätten im ersten Semester des Schuljahres 2020/21 stattgefunden, teilte die Dienststelle mit.

Ziel des Unterrichts, der in kleinen Gruppen stattgefunden hatte, war es, Lücken im Stoff zu schliessen und diejenigen Kompetenzen zu vermitteln, die für eine erfolgreiche Lehre nötig sind. Die anschliessende Auswertung stellte den Lernateliers ein gutes Zeugnis aus.

Das Lösen der Aufgaben sei den Jugendlichen im Lernatelier leichter gefallen, teilte die Dienststelle mit. Über 60 Prozent hätten ihre Noten verbessern können.

Quelle: sda
veröffentlicht: 19. Januar 2021 11:16
aktualisiert: 19. Januar 2021 11:19