Gastronomie

Stadt Luzern soll auch nach Corona-Krise mehr Gastroflächen bieten

11. September 2020, 18:37 Uhr
In der Stadt Luzern wurde nicht nur der Carparkplatz beim Löwenplatz während der Corona-Krise zur Grünzone, auch Restaurants konnten mehr öffentlichen Grund nutzen. (Archivbild)
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Die Stadt Luzern soll auch nach der Corona-Krise Gastrobetrieben erlauben, öffentlichen Raum zu nutzen. Ein Bevölkerungsantrag, der am Freitag eingereicht wurde, verlangt vom Stadtrat, das vereinfachte Bewilligungssystem beizubehalten.

Innerhalb knapp eines Monats seien 780 Unterschriften für eine belebte und gastronomisch vielfältige Stadt Luzern zusammengekommen, teilte der Verein «LU - Luzerner Unternehmen» mit. Die erweiterten Gastroflächen hätten zur «Attraktivierung» und Belebung der Innenstadt beigetragen.

Für das Zustandekommen des Bevölkerungsantrags wären 200 Unterschriften nötig. Bei Zustandekommen eines Bevölkerungsantrags muss der Stadtrat dazu Stellung nehmen.

Mehr Aussenfläche für Gastrobetrieben

Im Mai hatte der Luzerner Stadtrat im Zuge der Corona-Krise beschlossen, Gastrobetrieben temporär den öffentlichen Grund für mehr Aussenfläche zur Verfügung zu stellen. Er verzichtete bis maximal Ende Oktober auf das Baubewilligungsverfahren für eine Erweiterung von Boulevardzonen im Sinne einer pragmatischen und rasch umsetzbaren Lösung.

Der im April 2016 gegründete Verein «LU - Luzerner Unternehmen» ist eine Vereinigung von rund 160 Klein- und Kleinstunternehmern der Region Luzern. Als politisch unabhängige Organisation vertritt und unterstützt sie die Anliegen dieser Unternehmen gegenüber Staat und Gesellschaft.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. September 2020 18:37
aktualisiert: 11. September 2020 18:37