Stahlindustrie

Streit um Kapitalerhöhung bei Swiss Steel noch nicht beendet

16. März 2021, 18:52 Uhr
Swiss-Steel-Investor Viktor Vekselberg hat bei der Finma eine Beschwerde eingereicht. (Archivaufnahme)
© KEYSTONE/AP/PAVEL GOLOVKIN
Im Streit um die Kapitalerhöhung von Swiss Steel reicht Aktionärin Liwet-Holding bei der Finanzmarktaufsicht Finma eine Beschwerde gegen eine frühere Verfügung der Übernahmekommission (UEK) ein. Man nehme die Beschwerde zur Kenntnis, teilte Swiss Steel am Dienstag mit.

Die Liwet Holding um den russischen Milliardär Viktor Vekselberg hatte mit einer Reihe von rechtlichen Schritten versucht durchzusetzen, dass die Big-Point Holding von Martin Haefner doch noch ein allgemeines Pflichtangebot an alle Swiss-Steel-Aktionäre unterbreiten muss.

Das Gesuch wurde seinerzeit von der UEK abgelehnt, womit die von Swiss Steel geplante Kapitalerhöhung voranschreiten konnte. Das Bezugsrechtsangebot erfolgreich abgeschlossen worden, heisst es denn auch in der Mitteilung. Erster Handelstag der neuen Aktien soll, wie bereits bekanntgegeben, voraussichtlich der 23. März 2021 sein.

Quelle: sda
veröffentlicht: 16. März 2021 19:13
aktualisiert: 16. März 2021 18:52