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Südafrikanische Corona-Mutation erreicht Grossbritannien

23. Dezember 2020, 18:31 Uhr
Cyril Ramaphosa, Präsident von Südafrika, trifft sich in Johannesburg mit Corona-Patienten. (Archiv)
© Keystone/AP/Jerome Delay
In Grossbritannien sind zwei Fälle einer Corona-Mutante aus Südafrika entdeckt worden. Die Variante werde im Labor in Porton Down untersucht, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock am Mittwoch.

Es handelt sich den Angaben zufolge um die Mutante mit der Bezeichnung «501.V2». Am vergangenen Freitag hatte der südafrikanische Gesundheitsminister Zweli Mkhize davon gesprochen, dass 501.V2 in seinem Land kursiere.

Die beiden in Grossbritannien Infizierten und ihre Kontakte hätten sich in Isolation begeben, sagte Hancock. Zudem seien sofortige Massnahmen für Einreisen aus Südafrika getroffen worden, Details dazu wurden nicht genannt.

Noch schnellere Übertragung

«Diese neue Variante bereitet uns grosse Sorgen, weil sie noch schneller übertragen wird», sagte der britische Minister. «Es scheint so, als habe sie noch weiter mutiert als die neue Variante, die in Grossbritannien entdeckt wurde.»

Zuletzt hatten sich die Infektionszahlen in Grossbritannien deutlich erhöht. Hancock kündigte an, dass von diesem Samstag an die Corona-Massnahmen in weiteren Gebieten in Südengland deutlich verschärft werden. Dort gelten dann weitreichende Ausgangs- und Reiseverbote wie bereits seit einigen Tagen in London.

Quelle: DPA
veröffentlicht: 23. Dezember 2020 18:31
aktualisiert: 23. Dezember 2020 18:31